Entwickelt wird die Fortsetzung erneut von Lazy Bear Games, veröffentlicht wird sie von tinyBuild. Der Release erfolgt zeitgleich auf PC über Steam sowie auf PlayStation 5 , Xbox Series, Nintendo Switch und Nintendo Switch 2. Wer vorab unsicher ist, ob das Spiel etwas für dich ist, konnte bereits im Vorfeld eine kostenlose Demo ausprobieren, die auf allen genannten Plattformen zur Verfügung stand.
Vom Totengräber zum Großinquisitor
Warst du im ersten Teil noch schlichter Friedhofswärter, übernimmst du in Graveyard Keeper 2 die Rolle des Großinquisitors. Deine Aufgabe: Die namenlose Stadt wieder aufbauen und gleichzeitig eine Armee aus Untoten anführen, um das Reich vor einer heraufziehenden Zombie-Apokalypse zu retten. Klingt nach Widerspruch - ist im Kern aber genau der abgedrehte Humor, für den die Reihe bekannt wurde.Spielerisch verbindet der Titel mehrere Ebenen miteinander:
- Verwaltung und Ausbau deines eigenen mittelalterlichen Friedhofs
- Deutlich umfangreichere Automatisierung der Produktionsketten als im Vorgänger
- Taktische Kämpfe, bei denen du deine Untoten-Armee gegen Bedrohungen führst und die Stadt befestigst
- Wiederaufbau der Stadt samt zahlreicher Nebenquests der Bewohner
Bekannter Humor, neue Systeme
Wie schon im ersten Teil erwartet dich eine Welt voller schwarzem Humor, schräger Figuren und einer verdrehten Geschichte. Neu hinzugekommen ist vor allem die stärkere Verzahnung von Aufbau- und Strategie-Elementen: Deine untoten Arbeiter übernehmen einen Großteil der mühsamen Aufgaben im Hintergrund, während du dich um die großen Entscheidungen kümmerst - von der Bekämpfung der Zombie-Bedrohung bis zur Frage, wie du aus den Problemen der Stadtbewohner am meisten Profit schlägst.Für Fans des Originals dürfte vor allem interessant sein, wie stark sich das Tempo durch die neue Automatisierung verändert. Wo im ersten Teil vieles an Handarbeit hing, verspricht der zweite Teil spürbar mehr Struktur und Übersicht, ohne dabei den eigenwilligen Charme der Reihe zu verlieren.
Graveyard Keeper 2 ist ab sofort auf allen genannten Plattformen erhältlich.
Warum der erste Teil so viele Fans fand
Das ursprüngliche Graveyard Keeper erschien bereits vor einigen Jahren und entwickelte sich damals vor allem durch Mundpropaganda zu einem Überraschungserfolg abseits der ganz großen Aufbausimulationen. Statt auf ein reines Wohlfühl-Erlebnis im Stil klassischer Farming-Sims zu setzen, kombinierte Lazy Bear Games damals morbiden Humor, moralisch fragwürdige Entscheidungen und komplexe Handwerksketten - eine Mischung, die polarisierte, aber gerade dadurch eine treue Fangemeinde aufbaute.Für den zweiten Teil hat das Studio genau an diesem Punkt angesetzt: Die grundlegende Formel bleibt erhalten, wird aber um die neuen taktischen Kampfelemente gegen die Untoten-Bedrohung sowie ein spürbar tieferes Automatisierungssystem erweitert. Wie gut diese Erweiterung im Detail funktioniert, wird sich in den kommenden Tagen zeigen, wenn die ersten Spielerinnen und Spieler tiefer in die neuen Systeme eintauchen. Klar ist schon jetzt: Wer den morbiden Humor und die eigenwillige Spielidee des Originals mochte, bekommt mit Graveyard Keeper 2 spürbar mehr von allem - nur eben deutlich strukturierter als zuvor.




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