Rückkehr zu den historischen Wurzeln
Der Umzug ins Herz von Berlin bildet einen strategischen Meilenstein für die Traditionsmarke, die bereits seit 1917 die deutsche Film- und Fernsehlandschaft entscheidend prägt. Mit der neuen Zentrale stärkt die UFA ihre Präsenz in der Hauptstadt, um auch in Zukunft Inhalte für TV-Sender, Streaming-Dienste und digitale Plattformen im In- und Ausland zu entwickeln. Neben Fiktion und seriellen Formaten decken die verschiedenen Einheiten auch Shows, Dokumentationen und Factual-Formate ab.Trotz des neuen Schwerpunkts auf die Hauptstadt bleibt der Standort Potsdam-Babelsberg weiterhin eng mit dem Unternehmen verbunden. Von dort aus entstehen nach wie vor langlaufende Erfolgsformate wie die tägliche Serie Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Die UFA setzt somit künftig auf eine Aufteilung mit mehreren festen Standorten in der Region.
Sascha Schwingel, CEO der UFA, betonte im Rahmen der Feierlichkeiten die Bedeutung von persönlicher Zusammenarbeit für den kreativen Prozess:
Mit unserem neuen Büro kehrt die UFA nicht einfach nach Berlin zurück. Wir setzen ein Zeichen und eine Wette auf die Zukunft. Gerade in einer Zeit, in der sich unsere Branche radikal verändert, glauben wir an die Kraft persönlicher Begegnung, an kreative Reibung und an Geschichten, die nur entstehen können, wenn Menschen zusammenkommen. Berlin ist dafür der richtige Ort. Die Stadt steht wie kaum eine andere für Vielfalt, Tempo und den Mut zum Neuanfang. Hier wollen wir Räume schaffen, in denen die nächste Generation großer Geschichten entsteht. Zugleich bleiben Potsdam und Brandenburg ein zentraler Teil der UFA. Mit Gute Zeiten, schlechte Zeiten und vielen weiteren Produktionen sind wir der Region tief verbunden. Unsere Zukunft hat mehrere starke Standorte.
Prominente Gäste und Einblicke in das Kreativhaus
Auf der Dachterrasse des Neubaus am Schöneberger Ufer trafen sich zahlreiche prominente Gesichter der deutschen Medienlandschaft. Zu den Anwesenden zählten Schauspielerinnen und Schauspieler wie Heike Makatsch, Wolfgang Bahro, Annette Frier, Florence Kasumba, Sabin Tambrea, Natalia Wörner, Ulrike Frank und Tom Beck sowie verschiedene Vertretungen aus Regie und Politik. Für den musikalischen Rahmen des Abends sorgten DSDS-Finalistin Constance Diezendorf und Pianist Christopher Noodt.Neben Gesprächen über die Umbrüche in der Film- und Fernsehbranche erhielten die Gäste in speziell gestalteten Themenräumen direkte Einblicke in die verschiedenen Unternehmensbereiche der UFA. Das Produktionshaus vereint unter seiner Dachmarke – die ihrerseits zum internationalen Medienkonzern Fremantle gehört – spezialisierte Units wie UFA Fiction, UFA Serial Drama, UFA Show & Factual, UFA Documentary sowie UFA Mitte. Wöchentlich erreichen die Produktionen des Unternehmens im Durchschnitt mehr als 30 Millionen Menschen.


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