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Gladio Mori: Physikalisches Schwertkampfspiel verlässt den Early Access

Der Indie-Hit für PC und Konsolen bietet Crossplay und vollen Mod-Support.



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Ein einziger Entwickler, zwei Jahre im Early Access und eine außergewöhnlich aktive Community: Das Physik-Schwertkampfspiel Gladio Mori hat den Schritt zur Vollversion vollzogen. Ab sofort messen sich Fechter nicht mehr nur auf dem PC, sondern auch auf PlayStation 5 sowie Xbox Series X|S in schonungslosen Arenakämpfen. Dank vollständiger Crossplay-Unterstützung treten alle Plattformen in gemeinsamen Matchmakings gegeneinander an.

Tödliche Präzision ohne Lebensbalken

Was Gladio Mori von vielen klassischen Fighting Games unterscheidet, ist der konsequente Verzicht auf Trefferpunkte. Stattdessen setzt das Spiel auf ein detailliertes anatomisches Schadensmodell und eine nachvollziehbare Rüstungsphysik. Jeder Treffer entfaltet seine Wirkung exakt dort, wo die Klinge auf den Körper trifft. Ein gezielter Hieb trennt Arme oder Beine ab, während tiefe Schnittwunden dazu führen, dass der Gegner langsam verblutet. Ein präziser Stich ins Herz beendet das Duell augenblicklich. Rüstungen bieten dabei echten Schutz: Schwere Plattenpanzer stoppen Hiebe wirkungsvoll ab, sodass du gezielt nach Lücken in den Schwachstellen suchen musst – etwa unter den Achseln.

Eigene Schlagkombinationen im Editor erstellen

Das wohl auffälligste Feature ist der integrierte Bewegungseditor. Spielende übernehmen dabei die direkte Kontrolle über die Gelenke der Spielfigur und bauen Angriffe Frame für Frame von Grund auf selbst zusammen. Ob tölpische Wirbelattacken oder hochentwickelte Fechtmanöver: Sämtliche Bewegungen lassen sich anschließend in der Arena testen. Über die Plattform mod.io kannst du eigene Movesets hochladen, Choreografien anderer Spielender kopieren oder an offiziellen Wettbewerben teilnehmen, um deine Kreationen fest im Spiel zu verankern. Inzwischen kämpft ein Großteil der Community mit Angriffsmustern, die nie von den ursprünglichen Entwicklern entworfen wurden.

Voller Mod-Support auch auf Konsolen

Konsolenspielende müssen bei der Vollversion keine Abstriche machen. Auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S steht die gesamte Mod-Palette direkt im Spielmenü zur Verfügung. Community-Skins, Karten und benutzerdefinierte Angriffe lassen sich nahtlos herunterladen. Neben Online-Gefechten für bis zu vier Personen bietet Gladio Mori einen lokalen Split-Screen-Modus für gemeinsame Runden auf der Couch sowie einen Einzelspielermodus zum Üben.
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Eine Erfolgsgeschichte aus Finnland

Hinter Gladio Mori steht Plebeian Studio aus Oulu in Finnland – genauer gesagt der Entwickler LittleLegatus. Er begann bereits 2017 mit ersten Prototypen, kündigte 2021 seinen Job als Programmierer und entwickelte das Projekt seitdem gemeinsam mit der Community weiter. Die Einbindung der Fans geht weit über Feedback hinaus: Features wie das Entgliedern von Figuren oder das Ausdauersystem wurden zusammen mit Discord-Mitgliedern entworfen. Die Community erschuf zudem Modifikationen für 16-Spieler-Schlachten oder eine Ego-Perspektive. Bereits vor dem Full Release verzeichnete Gladio Mori über 100.000 verkaufte Exemplare im Early Access, mehr als 250.000 Wunschlisteneinträge auf Steam sowie knapp eine Million Mod-Downloads.

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Plattformen PC, PS5, Series X|S
Release 26.11.2024
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