Orchestraler Sound und visuelle Poesie aus Sintra
In „Time to Heal“ entfaltet Aniqo einen vielschichtigen Klangteppich, der sich durch den dramaturgischen Einsatz von Streichern, Orgeln und Blasinstrumenten auszeichnet. Der Song entwickelt sich im Verlauf der Spielzeit wie eine langsam anwachsende Zeremonie, in der Themen wie Hingabe, Verbindung und die Überwindung von Ängsten verarbeitet werden. Klanglich bewegt sich das Werk im Spannungsfeld von Dark Art Pop, spirituellem Folk und atmosphärischer Dramatik.Begleitet wird die Veröffentlichung von einem aufwendig produzierten Musikvideo. Gedreht wurden die Aufnahmen in den Landschaften des Naturparks Sintra nahe der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Aniqo übernahm dabei nicht nur das Konzept, sondern führte auch selbst Regie und zeichnete für die Produktion verantwortlich. Die Kameraführung lag in den Händen von James Harvey, während Freundinnen und Freunde der Künstlerin vor Ort aktiv an der Umsetzung mitwirkten. Visuell versteht sich der Kurzfilm als eine Hommage an die vielfältigen Formen von Freundschaft, Liebe und menschlicher Verbundenheit.
Für mich ist Time to Heal schon während des Schreibprozesses zu einem kleinen Wunder geworden. Es ist der Song, bei dem ich einem Gefühl bis ins kleinste Detail gefolgt bin – beim Schreiben, im Studio und nun auch mit diesem Film. Es geht um den euphorischen Zustand des Verliebtseins: um Leidenschaft und Hingabe, um Leichtigkeit und Freude und um dieses fast schwerelose Gefühl des Fliegens, das damit einhergeht.
Neues Album entsteht in Zusammenarbeit mit Bill Ryder-Jones
Die Single bildet zugleich das stilistische Fundament für das angekündigte Longplay-Projekt „Earth, Love & Variations“. Das Album erscheint am 6. November 2026 und entstand in enger Zusammenarbeit mit dem britischen Produzenten und Musiker Bill Ryder-Jones in England. Für Aniqo selbst nimmt „Time to Heal“ eine Schlüsselrolle innerhalb des neuen Werks ein und fungiert als richtungsweisender Anker für die gesamte Produktion.Musikalisch ordnet sich das Projekt in einem Umfeld ein, das Vergleiche mit Größen wie PJ Harvey, Beth Gibbons, Lana Del Rey, Sharon Van Etten oder Nick Cave nahelegt. Die Songs der zwischen Berlin und Lissabon pendelnden Künstlerin befassen sich häufig mit universellen Fragestellungen zu Themen wie Transformation, der Sehnsucht nach dem Unbekannten sowie dem Loslassen.


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