Munich City Nights ist ein handwerklich solides und sympathisches Debüt, das seine Liebe zum Hardrock der späten Achtziger niemals verbirgt. Viper Queen fängt den Geist jener Epoche glaubwürdig ein und dürfte mit dem Material vor allem auf der Bühne für gute Unterhaltung sorgen. Auf dem Album fehlt jedoch eine wirklich eigenständige Handschrift. Die Nähe zu Bands wie Victory, Bonfire und Sinner ist deutlich, ohne dass Viper Queen deren beste Momente übertreffen kann. So bleibt eine keineswegs schlechte, aber etwas aus der Zeit gefallene Platte, die solide unterhält, für den Aufstieg in den Hardrock-Olymp jedoch noch zu wenig riskiert.
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