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Savage Mania: Debütalbum „Demonic Assault“ erscheint im Mai

Die schwedische Thrash-Metal-Hoffnung bringt den rohen 80er-Sound zurück.



Savage Mania: Debütalbum „Demonic Assault“ erscheint im Mai Bild Savage Mania: Debütalbum „Demonic Assault“ erscheint im Mai Screenshot Savage Mania: Debütalbum „Demonic Assault“ erscheint im Mai Foto

Der schwedische Thrash Metal schlägt ein neues Kapitel auf: Mit „Demonic Assault“ legt die Band Savage Mania ihr offizielles Debütalbum vor. Während die digitale Version ab sofort auf allen gängigen Streaming-Plattformen bereitsteht, müssen sich Fans von physischen Tonträgern noch bis zum 15. Mai 2026 gedulden. Dann erscheint das Werk über Fireflash Records auf CD im Jewelcase sowie auf limitiertem roten Vinyl. Wenn du kompromisslosen Old-School-Sound schätzt, wirst du an dieser Veröffentlichung kaum vorbeikommen, denn das Quartett bringt eine rohe und ungezähmte Energie mit.

Der Geist des deutschen 80er-Thrash

Wer sich in die musikalische Geschichte des Genres zurückversetzt, denkt unweigerlich an die wegweisenden Jahre Mitte der 1980er. Damals prägten Formationen wie Kreator, Destruction oder Sodom die Szene und legten den Grundstein für den teutonischen Thrash. Genau diese unbändige Kraft und der ungeschliffene Charakter spiegeln sich in den Kompositionen von Savage Mania wider. Die 2019 gegründete Band aus dem schwedischen Bollnäs versteht es meisterhaft, diese historische Ära in die Gegenwart zu transportieren.

Die Entstehungsgeschichte der Gruppe liest sich dabei klassisch. Schlagzeuger und Sänger Viktor Suominen und Gitarrist Jesper Jönsson lernten sich bei einem Kneipenabend kennen, wo sie ins Gespräch über ihre musikalische Leidenschaft kamen. Kurz darauf stieß Oliver Rytkönen als Rhythmusgitarrist und Sänger hinzu, der eigentlich im Punk-Bereich verwurzelt war, sich aber schnell von der Energie des Projekts überzeugen ließ. Komplettiert wurde das Line-up durch Bassist Viktor Lundberg, den die Musiker bei einem lokalen Konzert kennenlernten. Du spürst in jedem Akkord, dass hier Gleichgesinnte am Werk sind, die ihre Leidenschaft voll und ganz in die Musik stecken.

Aufnahme in der Skateboardhalle und familiäre Metal-Wurden

Die Arbeit an dem Album gestaltete sich ebenso pragmatisch wie unkonventionell. Statt wochenlang in einem hochmodernen Tonstudio zu verweilen, nahmen die Schweden „Demonic Assault“ innerhalb von nur zwei Tagen in einer Skateboardhalle auf. Unterstützt von befreundeten Musikerkollegen, die das Equipment antransportierten, entstand ein Sound, der seine rohe Ursprünglichkeit bewahrt.
Wir haben unser Album in einer Skateboardhalle aufgenommen, zusammen mit unseren Freunden von Aftersound, die einen Lkw mit Aufnahmegeräten mitgebracht hatten. Wir hatten nur zwei Tage Zeit, um das gesamte Album aufzunehmen, es war ziemlich hektisch, aber wir haben es geschafft und es klingt fantastisch.
Viktor Suominen
Interessanterweise schlägt sich auch die lokale Historie von Bollnäs im Hintergrund der Band nieder. Obwohl die Kleinstadt überschaubar ist, brachte sie in den vergangenen Jahrzehnten bekannte Metal-Größen hervor. Da einige Bandmitglieder direkte familiäre Verbindungen zu dieser Szene haben, fließen wertvolle Ratschläge aus erster Hand in den kreativen Prozess ein, auch wenn Savage Mania ihren eigenen Weg gehen wollen. Mit dem neuen Labelpartner im Rücken steht dem weltweiten Bekanntheitsgrad nun nichts mehr im Wege.

Tracklist

  1. Intro
  2. Undead Rebirth
  3. The Face Of Death
  4. Master Of Hell
  5. Remorse
  6. Storm Of Steel
  7. Death And Decay
  8. Fasttrack
  9. Demonic Assault

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