Eigenregie und musikalische Weiterentwicklung
Das neue Werk markiert für Dea Matrona einen deutlichen Schritt nach vorne. Die Songs wurden von den beiden Musikerinnen vollständig in Eigenregie geschrieben, produziert und aufgenommen – ein Großteil davon entstand direkt unterwegs im Tourbus. Im Vergleich zum Debütalbum orientiert sich das Duo diesmal spürbar stärker am Alternative Rock. Der Sound präsentiert sich kantiger und selbstbewusster, während die charakteristischen eingängigen Melodien und zweistimmigen Harmoniegesänge weiterhin das Fundament bilden.Inhaltlich widmet sich das Album sowohl persönlichen als auch gesellschaftspolitischen Fragen. Die Songtexte verarbeiten Themen wie Identität, gesellschaftlichen Druck, das Impostor-Syndrom und das Gefühl der Außenseiterrolle. Auch die weibliche Selbstbestimmung spielt aus der Perspektive zweier irischer Künstlerinnen eine zentrale Rolle. Musikalisch reicht die Spanne von introspektiven Titeln über das politisch aufgeladene „A Rebel Song“ bis hin zu sehr persönlichen Stücken wie „Aisling“.
Hate That I Care vereint vieles von dem, was uns als Menschen ausmacht, sowie die Werte, die wir als zwei Frauen aus Irland vertreten. Wir haben begonnen, gemeinsam Musik zu machen, als wir noch Teenager waren, und waren damals so naiv, dass es einige Zeit gedauert hat, bis wir unseren eigenen Weg gefunden haben. Dieses Album ist verletzlich und setzt sich mit der eigenen Identität sowie inneren Konflikten auseinander. Wir haben das Gefühl, dass es mehr denn je unser wahres Selbst widerspiegelt.
Vom Straßenmusik-Duo auf die großen Bühnen
Die Geschichte von Dea Matrona reicht fast zehn Jahre zurück. Mollie McGinn und Orláith Forsythe lernten sich ursprünglich bei einem irischsprachigen Gesangswettbewerb kennen, bei dem sie noch gegeneinander antraten. Kurz darauf schlossen sie sich zusammen und machten sich als Straßenmusikerinnen in den Straßen von Belfast einen Namen. Über die Jahre erarbeiteten sie sich mit einer konsequenten DIY-Haltung eine treue Gefolgschaft und finanzierten ihre Musik eigenständig.Ihr Debütalbum „For Your Sins“ sicherte dem Duo im Jahr 2024 die Spitzenposition der britischen Independent Breakers Charts, gefolgt von Auftritten beim weltberühmten Glastonbury Festival und einer Support-Tour für die kanadische Rockband The Beaches. Im Sommer 2026 begleiten Dea Matrona zudem Weltstar Sting auf dessen Tournee. Mit den neuen Titeln im Gepäck geht es für die Musikerinnen 2026 außerdem auf eigene Headliner-Tour, bei der unter anderem ein Auftritt in der Londoner Islington Assembly Hall auf dem Plan steht.
Wir freuen uns sehr, dieses Album zu veröffentlichen. Es fühlt sich mehr nach uns selbst an und zeigt ein größeres Bewusstsein für die Welt um uns herum, dafür, wie wir uns in ihr verorten und wie wir mutiger ausdrücken können, was wir sagen möchten.
Es ist lustig, denn das Album beginnt mit ‚Hate That I Care‘ und dem Gefühl, sich zu viele Gedanken zu machen, und endet mit ‚Told U I’m Strange‘ – also irgendwie mit einem: ‚Ha! Da habt ihr euch geirrt!‘
Tracklist
- Hate That I Care
- My Own Party
- A Rebel Song
- Aisling
- John Doe
- Wait
- Magic Spell
- Summer Rain
- Siren Song
- Told U I’m Strange


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