Die einen sammeln Briefmarken, Modelleisenbahnen, Autogramm-Karten, Filme, Musik, Gitarren, und so weiter und so fort. Es gibt für bald jede Sache irgendeinen Sammler. In den Untiefen der USA gibt es zudem einen kranken Typen, der sammelt... Füße. Ja, richtig gehört. Füße. "Fußfetisch mal anders" möchte man da sagen und wird in "Stump" Zeuge eines irren Wahns mit jeder Menge...
Blut, Rock und Splatter
Vier heiße Mädels einer Hardrock Band sind auf einer Tour zum nächsten Konzert. Wie es im Leben aber so spielt, verfahren sie sich mit ihrem Van in der Wildnis von Wisconsin. Dummerweise haust zudem eben in diesen Wäldern ein Killer mit einem ausgeprägten Fußfetisch. Er sammelt abgeschlagenen Füße wie andere Leute Briefmarken, und da kommen ihm neue Füße und frisches Fleisch gerade recht.
In der Tat sind die vier Hardrockröhren (Courtney Bean, Becky Boxer, Dominique Davalos und Ellen Fox) sind in der Tat ein Hingucker, geben sprichwörtlich hin und wieder ihr letztes Hemd und gehen bei ihren Konzerten auch ordentlich ab. Aber das ist nichts im Vergleich zu der Sorte "Action", die die Band und deren Manager später in einem verlassenen Wald erleben werden. Da werden Köpfe gespalten, Augen ausgestochen, Bösewichte mit "Flying V's" verstümmelt und vieles mehr. Das Ganze dabei immer mit einem Augenzwinkern, aber der versprochene Mix aus Splattermovie und Komödie will sich nicht so recht einstellen. Die Gags kommen dabei insbesondere weniger in den Dialogen zur Geltung, sondern wenn überhaupt, dann nur bei den deutlich überzeichneten Charakteren und den durchgeknallten Splatterszenen.
Technisch gibt es hingegen am Film wenig auszusetzen. Die Bild- und Tonqualität ist durchaus ordentlich und auch Regie- und Kamerarbeit bewegt sich auf hohem B-Movie-Niveau. Die Splattereffekte sind ebenfalls ganz ordentlich, auch wenn die Blutfontänen gegen Ende doch deutlich zu sehr nach Computeranimation aussehen. Ein Gemetzel ist es allemal...



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