Sparzwänge als Songthema
Musikalisch setzt Deevey auf treibenden Gesang, klirrende Gitarre, Harmonika und Drumcomputer - eine Mischung aus melodischem Indie-Pop und soulvollen Untertönen. Inhaltlich geht es dabei weniger um Romantik im klassischen Sinn, sondern darum, Liebe und persönliche Bindungen über Geld und materielle Güter zu stellen. Deevey erklärt die Beweggründe hinter dem Song so:„Money Can't Buy Me Love" spiegelt die Realität der Sparzwänge wider - den Druck der Kreditklemme, steigende Kosten, kein Geld zu haben und das Gefühl, dass selbst verdientes Geld sofort wieder verschwindet. Es fühlt sich an, als würde immer irgendjemand an einem verdienen - Steuern, Parkgebühren, Bußgelder, Rechnungen, es hört nie auf. Aber die Dinge, die wirklich zählen, kann man nicht kaufen.
Vom Beinahe-La's-Mitglied zum Solokünstler
Deevey, gebürtig aus Liverpool, ist in der britischen Musikszene kein Unbekannter: Er verpasste einst nur um wenige Minuten die Chance, Mitglied von The La's zu werden, bevor er sich der Band The Caretaker Race anschloss und mit ihr ausgiebig durch Großbritannien und Europa tourte, unter anderem mit The Darling Buds und The House of Love im Vorprogramm. Während der Aufnahmen zum Album „Hangover Square" bezeichnete ihn Produzent Stephen Street als „den nächsten Johnny Marr", während Melody Maker sein Gitarrenspiel als „Gitarren-Feuerwerk von verblüffender Wucht" lobte. Später spielte er Gitarre bei The Bitter Springs und tourte als Begleitband für Vic Godard and The Subway Sect.Sein Solodebüt „Northern Soul" nahm Deevey innerhalb eines Jahres nach seinem Schritt in die Soloarbeit auf, der Leadtrack „I Got The Feeling" erhielt international Airplay und wurde auf zahlreichen britischen Radiosendern zur „Album of the Week" gekürt. Live tritt er inzwischen bewusst reduziert auf: nur mit Gitarre, Harmonika und Drumcomputer, ohne Umschweife. „Money Can't Buy Me Love" ist ab sofort auf Spotify, Apple Music und Bandcamp erhältlich.


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