Mehr als ein Jahrzehnt nach ihrem Debüt treibt Soft Science ihren charakteristischen Dream-Pop-Sound damit auf ein neues Niveau. Über zehn Songs hinweg balanciert die Band schimmernde Gitarren, dichte Klanglandschaften und eingängige Melodien, während sie sich mit Erinnerung, Liebe und Veränderung auseinandersetzt. Das Album folgt auf mehr als zehn Jahre gefeierter Veröffentlichungen, Livesessions bei KEXP und WFMU sowie Auftritte bei Festivals wie dem New York Popfest und dem Paris Popfest.
Ein Song über das Loslassen
Musikalisch bewegt sich "Understand" zwischen Lush-artigem Schimmer und ruhiger Zuversicht: Die Band nähert sich der Vorstellung, jemanden über Jahre hinweg im Herzen zu tragen, und hält an dessen Worten fest wie an einem Echo, das nicht verblasst. Das Ergebnis ist ein Song, der Trost anbietet - wenn das Leben schwierig wird, lohnt sich der Blick auf das Einfache und Wahre, denn auf die Dunkelheit folgt immer ein neuer Tag.Getragen wird der Sound von den langjährigen Bandmitgliedern Katie Haley (Gesang, Percussion), Matt Levine (Leadgitarre), Ross Levine (Gitarre, Backing Vocals), Tony Cale (Schlagzeug), Becky Cale (Bass, Backing Vocals) und Hans Munz (atmosphärische Elektronik), die gemeinsam für vielschichtige Gitarren, ätherischen Gesang, Synth-Texturen und postpunk-beeinflusste Dynamik sorgen.
Wie eng der Song mit ihrem Privatleben verknüpft ist, beschreibt Katie Haley im Rückblick auf den Entstehungsprozess.
Während wir diesen Song geschrieben haben, kam Ross auf den Refrain 'and I know one day you'll understand'. Das hat mich an meine Kinder denken lassen, die inzwischen Teenager sind. Die Teenagerjahre können hart sein, und die Dinge, die man durchmacht, fühlen sich oft sehr roh an. Ich möchte glauben, dass dieser Song eine Ermutigung für jeden ist, der gerade etwas Schweres durchmacht - aber meine Teenager waren die eigentliche Inspiration.
Das Schreiben von 'Understand' begann mit der Strophenmelodie und der Suche nach den passenden Akkorden dazu. Wir haben aber versucht, nicht immer den naheliegenden Wechsel zu wählen, was dem Song meiner Meinung nach mehr Frische und ein Gefühl von Entdeckung verleiht, während er trotzdem solide poptauglich bleibt.


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