Eine emotionale Spurensuche im Aquarell-Gewand
In Seina: A Tale of Spirits übernimmst du die Rolle des jungen Mädchens Mika. Ihre geliebte Katze Seina ist auf mysteriöse Weise verschwunden, woraufhin sich Mika auf die Suche nach ihrem tierischen Begleiter macht. Ihre Reise führt sie tief in ein vergessenes, überwuchertes Reich, das von vermoosten Schreinen, dichten, vernebelten Wäldern und stilvollen Geisterwesen geprägt ist. Neben der phantastischen Kulisse erzählt das Spiel eine leise, gefühlvolle Geschichte über Verbundenheit, Hilfsbereitschaft und die unerwarteten Erkenntnisse, die eine beschwerliche Reise mit sich bringen kann.Das Spielkonzept verzichtet dabei komplett auf Kämpfe, Zeitdruck oder die Möglichkeit zu scheitern. Stattdessen steht das stressfreie Erkunden im Mittelpunkt des Geschehens. Während du dich durch die handgemalten Aquarell-Landschaften bewegst, löst du leichte Umgebungsrätsel, folgst verborgenen Pfaden zu ruhigen Seen sowie alten Heiligtümern und hilfst den sanftmütigen Fabelwesen, denen du auf deinem Weg begegnest, bei kleineren Aufgaben. Visuell erinnert die verträumte Ästhetik an die bekannten Werke von Studio Ghibli und fängt die Schönheit ruhiger Naturmomente ein.
Persönliche Erinnerungen als Inspiration
Die Idee zu diesem Projekt entstand nicht am Reißbrett, sondern hat sehr persönliche Wurzeln. Die Entwicklerin Argyro Brotsi verarbeitete in dem Titel die Erlebnisse und Eindrücke ihrer eigenen Flitterwochen, die sie durch ländliche Regionen Japans führten. Fasziniert von der dortigen Ruhe und der idyllischen Umgebung, übernahm sie das Artwork, die Handlung sowie das gesamte Spieldesign in Eigenregie.Seina entstand in einem kleinen japanischen Dorf, nicht am Schreibtisch. Ich habe mich in die Stille dieser Orte verliebt, darin, wie das Licht durch die Bäume fiel und dass niemand in Eile war. Ich wollte den Menschen einen Ort geben, an dem sie dieses Gefühl selbst erleben können. Das gesamte Spiel ist mein Liebesbrief an diese Reise.


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