Ein endloser U-Bahn-Gang und strikte Regeln
Die Filmversion orientiert sich eng am Prinzip des Videospiels und fängt die unheimliche Ästhetik des sogenannten „Backrooms“-Phänomens ein. Die Handlung zieht dich in einen scheinbar gewöhnlichen, aber isolierten und sterilen U-Bahn-Korridor, der sich in einer Zeitschleife ständig wiederholt. Die Hauptfigur – gespielt von Kazunari Ninomiya, an dessen Seite auch Yamato Kôchi und Naru Asanuma zu sehen sind – ist in dieser endlosen Passage gefangen. Der einzige Weg in die Freiheit führt über den namensgebenden „Exit 8“.Um diesen Ausgang zu erreichen, gelten unerbittliche Regeln, die Gamern vertraut vorkommen dürften: Sobald du im Korridor eine Veränderung oder Unstimmigkeit entdeckst, musst du sofort umkehren. Erkennst du keine Anomalie, gehst du einfach weiter voran. Übersiehst du jedoch auch nur einen winzigen Hinweis oder ein fehlerhaftes Detail, wirst du gnadenlos an den Anfang des Korridors zurückgeworfen. Aus dieser monotonen und zugleich bedrohlichen Kulisse entwickelt der Film einen psychologischen Albtraum ohne einfachen Ausweg.
Erfahrenes Team hinter den Kulissen
Für die Regie zeichnet Genki Kawamura verantwortlich, für den „EXIT 8“ den zweiten Spielfilm als Regisseur darstellt. In der internationalen Filmbranche hat sich Kawamura längst als vielseitiges Talent etabliert. So wirkte er als Produzent an hochkarätigen Projekten wie der von Hirokazu Kore-eda inszenierten Streaming-Serie „The Makanai“ oder Makoto Shinkais erfolgreichem Animationsfilm „SUZUME“ mit. Auch als Romanautor feierte er Erfolge, unter anderem mit seinem 2018 im C. Bertelsmann Verlag erschienenen Buch „Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“.Produziert wurde die 95-minütige japanische Horror-Produktion vom traditionsreichen Tōhō-Studio, das zuletzt mit „GODZILLA MINUS ONE“ sowohl bei der Fachkritik als auch beim weltweiten Kinopublikum für Aufsehen sorgte. Seine Weltpremiere feierte der Film bereits auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2025 in der Sektion „Midnight Screenings“.
In den deutschen Kinos musst du dich allerdings noch bis zum 13. August 2026 gedulden. Der Film startet im Verleih von PLAION PICTURES, während der Vertrieb von Central übernommen wird. Ob es der Hauptfigur gelingt, dem hypnotischen Sog des Labyrinths zu entkommen und den Ausgang zu finden, kannst du dann selbst auf der Großleinwand verfolgen.

