Livingston - Sign Language Review

Londoner Quintett mit durchweg starken Songs auf dem Debütalbum.



Ihre erste Single "Broken" hat die Charts ja bereits fest im Griff, am 09.10. folgte nun das Album "Sign Language" und es hat eine ganz seltene Qualität: Bei jedem anderen Album geben wir üblicherweise Anspieltipps mit auf den Weg, damit Du gleich weißt welche Tracks sind besonders lohnen bzw. welche Songs für das Album repräsentativ sind. Bei dem ersten Album der Senkrechtstarter Livingston können wir uns die Arbeit eigentlich sparen. Alle Tracks sind waschechte Ohrwürmer und kein Track fällt dabei komplett aus der Rolle.

Zeichensprache
So wie die Ballade "Broken" in die Charts geschossen ist, darf man auch bei den anderen Stücken erwarten, dass diese nicht minder erfolgreich sein werden. "Livingston", das Londoner Quintett bestehend aus zwei Südafrikanern, einem Italiener, einem Briten und einem Deutschen ist zwar eine bunte Mischung, lässt auf dem rockigen Album die rote Linie nicht vermissen. Schon der Eröffnungstrack "Go" gibt die Richtung vor und heizt das Album gut an. Diesem Hochkaräter folgen weitere, darunter dann auch das mehrmals angesprochene "Broken", doch die Reihe an potentiellen Hits reisst nicht ab...

Dabei ist das Erfolgsrezept der fünf Mannen eigentlich recht einfach: Geradliniger Rock mit einprägsamen Gesangslinien, straight produziert, aber mit genügend innovativen Momenten und instrumentalen Spielereien. Da wird auch Vielhörern nicht langweilig und bei mehrmaligen Hören gibts noch immer was zu entdecken. Die Palette der Songs reicht dabei von "ultrasoft" bis hin zu "hardrock-like". Eine interessante Mischung, die Lust auf mehr macht.

Anspieltipps (also doch noch)
02. Disease
06. Hold On
07. Once Again

Tracklist
01. Go
02. Disease
03. Silence
04. Broken
05. Six by Four
06. Hold On
07. Once Again
08. Devil Man
09. One Good Reason
10. Come For Me
11. Like A Wheel
12. Vula

FAZIT

Toll. Einfach toll. Die Livingston Langrille "Sign Language" ist ein echter Gassenhauer. Rockige Tracks und gefühlvolle Balladen gibts hier "en masse". Holen, holen, holen!

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 94%
Londoner Quintett mit durchweg starken Songs auf dem Debütalbum.

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Genre
Release 2009-10-09
Studio Vertigo Berlin (Universal)
Publisher Vertigo Berlin (Universal)
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