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Sea Bounty Review

Ein Piratenleben mit Würfelglück und Hafengebühren im detailverliebten Spielbrett.



Ahoi, ihr Landratten! Macht euch bereit zum Entern. Auf sie mit... Halt, nicht so schnell. Sobald unser Schiff im Hafen einläuft wird erstmal eine dicke Gebühr fällig. Der Hafenmeister will nämlich auch irgendwie seine Familie ernähren. Was? Sie können sich die Gebühr nicht leisten? DAS ist nun wirklich schlecht. Sehr schlecht. Sie werden unehrenhaft zur Landratte degradiert. Höre ich da ein schluchzen? Reissen Sie sich gefälligst zusammen. Das wird schon. Sie sind doch ein richtiger Seeman / Seefrau (wir wollen ja politisch korrekt bleiben). Das Spielkonzept ist schnell erklärt. Es ähnelt sehr stark dem Brettspielklassiker "Monopoly".

Volle Kraft voraus
Statt um Straßen und Hotels dreht sich alles um Piraten und Schiffe. Die Grafik ist schlicht, jedoch akzeptabel für ein Casual Game. Ebenso der Sound. Keine Frage, das virtuelle Spielbrett ist wirklich sehr schön und detailverliebt gestaltet. Die Hauptätigkeit des Spielers konzentriert sich auf das Würfeln und ziehen der Figuren. Wenn man ein Gebiet erreicht, dass noch von keinem besetzt ist, kann man es kaufen. Natürlich nur, wenn man genug Kleingeld hat. Dumm nur, wenn Sie auf einem Feld landen, dass schon einem Spieler gehört. Sie müssen zahlen und das wird sicherlich nicht billig. Wenn Sie eine komplette Region besitzen, lassen sich Schiffe und Wachtürme aufstellen. So kann man den Mitspielern noch mehr Geld abknöpfen. Es steht dem Spieler frei ein Gebiet zu verkaufen, dass ihm nicht mehr gefällt.

Die KI der Gegner ist leider nicht sehr hoch. Sagen wir mal der IQ pendelt sich irgendwo zwischen 50-60 ein. Nach kurzer Zeit hat man deren "Taktik", wenn man es so nennen darf, durchschaut. Mithilfe von Zufallsereignissen, gibt es etwas Abwechslung. Entweder Sie bekommen einen Gewinn aus dem Casino oder es wird eine Steuernachzahlung fällig. Vieles ist möglich.

Unser Fazit

Ein Piratenleben mit Würfelglück und Hafengebühren im detailverliebten Spielbrett.

Ein typisches Casual Game. Viel sollte man also nicht erwarten. Es ist ein Spiel für den kleinen 'žSpielhunger'Å“ zwischendurch. Die Idee ist sehr gut. Allerdings lässt die Umsetzung etwas zu wünschen übrig. Alles in allem gerade noch 'žbefriedigend'Å“.

Rechtsteufel (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 71%
Einzelwertungen
Gameplay
68
Grafik
62
Sound
69
Steuerung
92

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Plattformen Windows 2000
Release 2008-12-23
Studio Purple Hills
Publisher Purple Hills
Alterseinstufung Freigegeben ohne Altersbeschränkung
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