Vader - Humanihility Review

Ein kurzes, brutales Lebenszeichen mit voller Wucht



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Die polnische Death-Metal-Institution Vader meldet sich nach fünf Jahren mit der EP Humanihility zurück – und macht von der ersten Sekunde klar, dass man es hier nicht mit einer müden Legacy-Band zu tun hat. Drei Songs, keine Ausflüchte, kein Zierrat – nur purer, düsterer Death/Thrash in bester Vader-Manier.

Mauser ist zurück – und bringt neues Feuer

Der Wiedereinstieg von Gitarrist Maurycy „Mauser“ Stefanowicz ist nicht nur ein internes Revival, sondern klingt wie ein Weckruf an die Szene. Sein Opener „Genocide Designed“ lässt Erinnerungen an alte Klassiker aufblitzen, feuert messerscharfe Riffs ins Trommelfell und liefert ein Solo ab, das sich wie eine Kreissäge durch die Stille fräst. Ein echtes Statement, das Fans der De Profundis-Ära ein Grinsen ins Gesicht zaubert.

Rampage – zwei Minuten, die alles niederreißen

Peters Komposition „Rampage“ ist nicht einfach nur ein Song – es ist eine Abrissbirne. In gerade einmal zwei Minuten wird ein musikalischer Flächenbrand entfacht, bei dem kein Stein auf dem anderen bleibt. Der Track ist roh, schnell, kompromisslos – und genau das, was Du erwartest, wenn Vader neue Musik ankündigen.

Unbending – Groove, Gravitas und Gift

„Unbending“ steht im Kontrast zu den Vorgängern und zeigt, wie stark Midtempo sein kann. Der Song ist die offizielle Hymne des Mystic Festivals 2025 – und das aus gutem Grund. Stampfende Riffs, pointierte Drums und eine düstere Atmosphäre, die sich langsam aufbaut und dann mit voller Wucht zuschlägt. Hier wird deutlich: Auch mit gedrosseltem Tempo bleibt Vader ein Orkan.

FAZIT

Humanihility ist keine Revolution, aber eine intensive Erinnerung daran, wie relevant und kraftvoll Vader auch nach über 40 Jahren Bandgeschichte geblieben sind. Die Produktion von Scott Atkins ist wuchtig, das Cover von Marcelo Vasco ein absoluter Hingucker. Die EP mag kurz sein, aber sie ist in ihrer Präzision und Wucht ein starkes Ausrufezeichen für das, was noch kommen könnte. Die einzige Frage, die bleibt: Wann kommt mehr?

Captain (Spielemagazin.de)

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Ein kurzes, brutales Lebenszeichen mit voller Wucht

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