Avery Graves lebt ein Doppelleben: Eine unerschrockene Agentin bei der CIA und zugleich eine Ehefrau, die versucht, ihre Liebe vor ihrem gefährlichen Job zu schützen. Doch als ihr Mann David (gespielt von Rupert Friend) entführt wird, fordert das Schicksal einen hohen Preis. Die Terroristen verlangen die Übergabe einer geheimen Datei, genannt „Canary Black“, und Avery sieht sich gezwungen, ihre Prinzipien und Loyalitäten auf die Probe zu stellen.
Kate Beckinsale: Sie tut, was sie kann
Die Grundidee des Films ist stark, keine Frage. Der Spagat zwischen persönlichem Drama und hochkarätiger Spionage bietet eine spannende Ausgangslage. Doch leider verliert die Handlung im Verlauf an Originalität. Zu viele Wendungen wirken vorhersehbar, und die emotionalen Momente bleiben oft an der Oberfläche.Eines ist sicher: Kate Beckinsale trägt diesen Film. Ihre Darstellung der innerlich zerrissenen Avery Graves ist voller Energie und Hingabe, bleibt aber letztlich hinter den Erwartungen zurück. Letztlich kann auch diese Darbietung nicht über einige Schwächen im Drehbuch hinwegtäuschen. Ihr Spiel bleibt das Highlight eines ansonsten durchwachsenen Films, während auch Rupert Friend als ihr entführter Ehemann eher blass bleibt.


