Marathon - Fading Image Review

Ein spannendes Debüt mit düsteren Tönen



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Die aus Amsterdam stammende Band Marathon präsentiert mit „Fading Image“ ihr erstes Album, das die Grenzen zwischen Post-Punk, Shoegaze und Indie verschwimmen lässt. Nach ihrer Performance auf dem Reeperbahn Festival dauert es noch ein bisschen bis zum Release des Longplayers am 11. April 2025. Aber die erste Single „Out of Depth“ ist schon da, veröffentlicht just heute. Und damit herzlich willkommen in der Welt von Marathon.

Stil und Atmosphäre

Marathon vermischt gekonnt Genres und schafft mit „Out of Depth“ eine Klanglandschaft, die düster und energiegeladen zugleich ist. Die Single bietet einen intensiven Aufbau, der in einer kraftvollen Klangexplosion mündet. Symbolisch stehen die bedrohlichen Untertöne für Selbsterkenntnis und innere Unsicherheiten, während der finale Ausbruch den Moment der Befreiung markiert. Diese emotionale Tiefe ist eines der Markenzeichen der Band und ein Vorgeschmack auf die neun weiteren Tracks des Albums.

Ein künstlerischer, aber polarisierender Ansatz

Mit „Fading Image“ wagt Marathon viel, bricht mit konventionellen Songstrukturen und folgt einem eigenen, experimentellen Pfad. Die Produktion unter Iwen Legro und das Mixing von Daan Duurland verleihen dem Album eine klare, aber rohe Klangqualität. Trotz dieser künstlerischen Ambition leidet das Werk stellenweise unter einer gewissen Monotonie. Einige Songs, obwohl emotional aufgeladen, wirken zu ähnlich und bieten wenig Abwechslung.

Die Live-Dynamik der Band

Marathon hat bereits bei Live-Auftritten gezeigt, dass sie eine kraftvolle Präsenz auf der Bühne haben. Und auch dem Album spürt man das Ungeschönte, das Rohe an. "Das ist ja rotzfrech, was die da machen" möchte man rufen. Und ja, es stimmt.

FAZIT

„Fading Image“ ist ein ambitioniertes Debütalbum, das mit seiner düsteren Atmosphäre und intensiven Klanglandschaften überzeugt.

Captain (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 75%
Ein spannendes Debüt mit düsteren Tönen

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