
Tatsächlich ist die Spielmechanik auch durchaus vergleichbar, denn wir suchen auf den Inseln nach geeigneten Ressourcen und basteln uns nach nach immer mehr Equipment, das uns helfen soll zu überleben. Man könnte auch größere Camps errichten, aber wenn man der Story folgt, ist man irgendwie dauernd auf der Weiterreise von einer Insel zur nächsten. Denn die Insel auf der man gerade ist, bietet zwar meistens Ressourcen und oftmals auch solche, die man noch nicht kannte, so dass man neue Crafting Rezepte freischalten kann, aber nach einer Weile wird es dann noch Zeit wieder ein neues Lager zu suchen und schon geht es weiter zum nächsten Eiland. Unsere einzigen Begleiter: Durst, Hunger und Müdigkeit. Von den Haien ganz zu schweigen.

Fans von klassischen Survival-Spielen sollten "Stranded Deep" auf jeden Fall eine Chance geben, zumal das Spiel optisch und technisch zu gefallen weiß. Was jedoch einige Spieler monieren: Der fehlende Multiplayer-Mode. Den gibt es offiziell nicht und so muss man sich allein durchschlagen. Die Grafik ist gelungen, insbesondere einige der Wasser-Effekte und Lichtreflexionen können begeistern, aber auch unter Wasser gibt es einige schöne Momente. An das Niveau von "Subnautica" oder "Horizon Zero Dawn" kommt das Spiel allerdings nicht heran. Die Soundkulisse ist wiederum überzeugend, dies gilt insbesondere für die Soundeffekte, denn die Hintergrundmusik ist eher spärlich. Die Steuerung ist gelungen und wird geübte Survival-Spezialisten und solche die es werden wollen, nicht vor unlösbare Herausforderungen stellen.



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