Pandora: First Contact Review

Kolonialkonflikt auf fremdem Planeten im futuristischen Strategiespiel



Wir schreiben das Jahr 2081. Auf der nicht mehr bewohnbaren Erde ist kein Platz mehr für die Menschheit. Die einzige Möglichkeit, die der Menschheit bleibt um weiterhin zu existieren, ist das Weltall zu erkunden und zu besiedeln. In "Pandora: First Contact" von den Proxy Studios geht es genau darum. Ihr erreicht den erdähnlichen Planeten Pandora und beginnt dort mit der Erkundung bzw. Kolonisierung. Aber ihr seid nicht allein. Xenomorphe Lebensformen befinden sich bereits auf Pandora und es ist nur eine Frage der Zeit bis sich die Wege kreuzen...

Das Spiel beginnt nach einem kurzen Trailer. Das recht komplexe Interface wird nur gelegentlich Ingame erklärt, aber dafür hat Publisher Proxy Studios ein 68seitiges Handbuch hinzugefügt, welches ihr über Steam aufrufen oder gegebenenfalls auch ausdrucken könnt, da sich dieses im PDF Format befindet. Damit sollten alle aufkommenden Fragen beantwortet werden können.

Zurück zum Spiel: Es stehen sechs Organisationen zur Verfügung, welche man auch mit Klassen aus geläufigen MMORPGs vergleichen könnte. So gibt es beispielsweise religiöse Fanatiker, welche ihrem Glauben den nötigen Nachdruck verleihen oder leidenschaftliche Ökoaktivisten, denen die Fauna und Flora von Pandora sehr am Herzen liegt. Jede Organisation bringt ihre Vorteile und auch Nachteile mit sich. Welche das sind, kann man im Titelbildschirm in Erfahrung bringen.

Optisch gesehen liegt das Spiel nicht im Ultra HD Bereich, aber das muss es auch nicht um gut auszusehen. Ist die Kolonie erstmal angesiedelt, geht es darum weitere Fläche nutzbar zu machen. Aber die Zivilisation macht nicht nur territoriale Fortschritte, sondern auch in der Wissenschaft werden immer neue Erfolge erzielt. Der Forschungsbildschirm, welcher an einen Fähigkeitenbaum erinnert, zeigt, dass es auf Pandora ziemlich viel zu erforschen gibt. Von verbesserter Agrartechnologie bis hin zu stärkeren Waffen ist alles erforschbar.

Als Fazit lässt sich sagen, dass "Pandora: First Contact" ein optisch und spielerisch gelungenes Aufbausimulationsspiel ist, welches auch über einen langen Zeitraum hinweg viel Spaß macht. Die individuell einstellbare Schwierigkeit lässt auch Hardcore Gamer an ihre Grenzen stoßen. Sollte die maximale Schwierigkeit dennoch zu leicht sein, kann man sich auch die Spielwelt verkleinern oder die Spielgeschwindigkeit erhöhen. Letzteres erhöht oder senkt Gebäudekosten usw.

FAZIT

Ein gelungenes Projekt der Proxy Studios, welches für viele Stunden Unterhaltung sorgt.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 80%
Kolonialkonflikt auf fremdem Planeten im futuristischen Strategiespiel
Einzelwertungen
Gameplay
90
Grafik
80
Sound
70
Steuerung
80

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