Mit dem nun vierten erschienenen Teil "IP Man - Final Fight" wurde ein weiteres Stück des Lebens vom Großmeister Ip Man (Yip Man) verfilmt. In der Nachkriegszeit kehrt der legendäre WingTsun-Großmeister dieses Mal nach Hong Kong zurück, wo zwischen die Fronten rivalisierender Kung-Fu-Stile gerät. Dies treibt ihn bis in dunkele Unterwelt der chinesischen Mafia. Um dieser zu entkommen, muss er ein letztes mal seine Kampfkünste unter Beweis stellen.
IP Man - Final Fight
Hong Kong in der Nachkriegszeit: Der legendäre WingTsun-Großmeister Ip Man (Anthony Wong) gerät widerwillig zwischen die Fronten rivalisierender Kung-Fu-Stile. Was zunächst nach scheinbar harmlosen Gangfights aussieht, verwickelt ihn bald darauf in die dunkle und gefährliche Unterwelt der Triaden. Um sein Leben zu verteidigen und seine Ehre zu wahren, hat er keine andere Wahl als ein letztes Mal zu kämpfen. "Ip Man Final Fight" wirkt wie eine Rückschau auf das Hongkong der 1950er und 1960er Jahre; wie eine Ansammlung von Erinnerungsfragmenten an alte Songs oder selbst gedrehte Zigaretten. Mal impulsiv und mitreißend und dann wieder elegant und nostalgisch inszeniert.
Für Martial-Arts-Film-Fans ist die Fortsetzung sicherlich ein gelungenes Filmspektakel. Die Kampfszenen wurden gut umgesetzt, leider bleibt dabei die Handlung des Films auf der Strecke. Man hätte sich etwas neues gewünscht, doch leider unterscheidet sich die Story unwesentlich von den Vorgängerfilmen.
Optisch ist der Film sehr gelungen, vor allem die Kampfszenen im Regen haben schon fast 3-D Qualität. Der Ton bzw. die Musik ist teilweise etwas dumpf, aber akzeptabel.


