Das gibt es nur in Texas Review

Ein klassischer Western um Öl, Mord und die Rettung einer Ranch.



Western waren in Amerika lange Zeit Genre Nummer 1. Im Mittelpunkt stehen meist wehrhafte gute Cowboys auf der einen Seite und der skrupellose Bösewicht auf der anderen Seite. So auch in Das gibt es nur in Texas, welches genauestens in dieses Definitionsraster passt.

Die Geschichte

Öl, eine Flüssigkeit die schon immer zu Streit geführt hat. Auch Roger Denby (Glenn Strange) ist ganz besessen von der zähen Brühe. Daher will er unbedingt die Wilson-Ranch in die Finger kriegen. Dort schlummert nämlich ein beträchtliches Öl-Vorkommen. Der Besitzer würde nie verkaufen, also ermordet Roger Denby ihn einfach. Aber damit ist es nicht getan. Die Neubesitzer Bret Travis (Riley Hill) und die Witwe Judy Wilson (Julie Duncan) haben die Ranch geerbt. Die Zwei werden von der Denby-Gang sogleich bedroht. Was tun? Auf die Hilfe der Range Busters bauen, die die Bewohner vor Denby schützen sollen. Das wären Ray "Crash" Corrigan, Max "Alibi" Terhune und John "Dusty" King. Crash lässt sich als Vorarbeiter auf der Ranch einstellen, während Dusty sich als guter alter Freund des Vorbesitzers ausgibt.

Western von Gestern

Unter "Western von Gestern" ist Das gibt es nur in Texas am 14. Februar 2013 erschienen. Wenn man sich den Film anschaut, muss man stark sein. Denn die Ton- und Bildqualität ist wirklich nicht gut. Auch wurde beim Schnitt sehr geschlampt, es fehlen oft einfach mal ein paar Frames. Es wirkt dadurch abgehakt. Aber mit diesem Maß darf man bei einer Produktion aus dem Jahr 1944 nicht messen. Der Streifen ist immerhin fast 70 Jahre alt!

Trotzdem ist erkennbar, dass es sich um einen Billig-Western handelt, der mal schnell abgedreht wurde. Die Dialoge sind haarsträubend und die Geschichte einfach nur konfus. Auch die Kameraschwenks kommen aus dem Nichts, auf irgendwelche scheinbar wichtigen Details. Amüsant ist höchstens der asiatische Diener, der wirklich witzig synchronisiert ist und die Holzpuppe Elmer.

Der Regisseur Solomon Roy Luby hat eine Vielzahl von Filmen gedreht und war bekannt für seine Western damals, was die Vielzahl an Titeln unter IMDB bestätigt. Der Regisseur war auch für den Schnitt zuständig. Solomon Roy Luby gilt als Erfinder der Range Busters.

Die Laufzeit laut DVD-Verpackung liegt bei 94 Minuten, wobei Das gibt es nur in Texas nur 71 Minuten lang ist. Vielleicht wurde hier der Bonus-Western "Cowboy Commandos" noch mit hinzu gerechnet, der eigentlich im Original eine Laufzeit von 55 Minuten hat. Der Kaufpreis liegt bei 9,99 Euro.

FAZIT

Es gibt besseres im Western-Genre, aber wer schon immer ein Herz für die Range Busters hatte, kann sich auch "Das gibt es nur in Texas" zu Gemüte führen.

syskorn (Spielemagazin.de)

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Ein klassischer Western um Öl, Mord und die Rettung einer Ranch.

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