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Alien 2 - Die Saat des Grauens kehrt zurück Review

Gekürzte Fassung ohne Aliens und Handlung, eine doppelte Mogelpackung.



Ein Grauen ist es tatsächlich, aber eins von der Sorte "Filme, die sich nicht Filme nennen dürfen". Dieses Etwas ist gleich eine doppelte Mogelpackung, weil der Titel sehr dem Machwerk von James Cameron (Aliens 2) ähnelt und auf Aliens hindeutet, die in dieser Version des Filmes gar nicht erst zu sehen sind.

Such die Aliens!
Ja genau, im ganzen Film sind keine Aliens zu sehen. Nicht, weil es nicht um Aliens geht, sondern weil die käufliche FSK 16-Fassung von originalen 92 Minuten auf 79 heruntergekürzt wurde und somit jede Szene mit verstümmelten oder toten Menschen und Aliens schlicht und ergreifend FEHLT. Die Handlung und die toten Menschen muss man sich aus dem Kontext erschließen. Nicht sehr schwer, wenn im einen Moment noch alles in Ordnung ist und im nächsten Moment alle Leute grundlos kreischend durch die Gegend rennen. Wenigstens die atmenden Steine und die fliegende Maus sind für einen Lacher gut und die fehlenden Szenen sind im Trailer auf Youtube alle zu sehen.

Such die Story!
Im Grunde geht es in diesem Film um ein Geologen-Team, das eine Höhle erforscht und dabei auf die Aliens trifft. Die Hauptfigur Thelma hat laut Film anfänglich hellseherische Fähigkeiten, die sich später sogar zur Telepathie weiterentwickeln. Wenigstens soweit ist Story vorhanden. Die restliche Story ist mehr oder weniger willkürlich: Die Unternehmungen des Teams am Anfang sind unzusammenhängend, die Erforschung der Höhle erscheint völlig sinnlos und die Aliens töten Menschen einfach, weil sie es können. Dass Thelma mit den Aliens kommunizieren kann, bringt in diesem Film auch keinem etwas. Ungeklärt bleibt auch, wie die Aliens überhaupt auf die Erde gekommen sind und innerhalb weniger Stunden eine ganze Großstadt auslöschen können ohne Leichen zu hinterlassen.

Such die guten Effekte!
Mal abgesehen von der annehmbaren digitalen Verarbeitung, ist der Film auch technisch gesehen ein Desaster. Die Hintergrundmusik erinnert zwischenzeitlich an die Geräusche einer Waschmaschine, wenn man eine Katze zusammen mit ein paar Schrauben und Nägeln reinwirft und sie anstellt. Hauptsächlich vermittelt sie aber den Irrglauben, dass der weiße Hai gleich um die nächste Ecke geschwommen kommt. Zudem blieb die DVD an zwei Stellen kurz komplett hängen, was wohl am schlechten Schnitt liegt.

Unser Fazit

Gekürzte Fassung ohne Aliens und Handlung, eine doppelte Mogelpackung.

Nichts für Filmliebhaber, Langzeitschädigung ist vorprogrammiert.

Rainbow Kash (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 8%

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