Telltale steht für gute Unterhaltung im Adventure-Bereich. Nun haben sich die Entwickler der "Zurück in die Zukunft" Adventures an eine Fernsehserie gewagt.
Wirkt ein wenig wie L.A. Noire
Jeder der Law & Order kennt, weiß worum es geht. Die Detectives aus New York versuchen Verbrechen aufzuklären und bedienen sich dabei der Forensik und Befragung von möglichen Tätern und Zeugen. Deshalb ist die Idee, es als ein Adventure umzusetzen durchaus gelungen. Telltale schafft es jedoch nicht Law & Order: Legacies zu einem wirklich guten Spiel zu machen. Das Gameplay ist äußerst schlicht gehalten.
Es gibt sieben Episoden, in denen Fälle aufgeklärt werden müssen. Man untersucht Tatorte und verhört verschiedenste Typen von Menschen, wobei das System der Befragungen stark an L.A. Noire erinnert. Ihr müsst auf die Mimik des Gegenüber achten, auf die kleinen Details, die hinter den Worten stecken. Das Adventure ist dabei aber ziemlich abgespeckt und fordert einen nicht großartig heraus. Die einzigen Highlights sind die wirklich guten Geschichten und die englische Synchronisation. Die Sprecher geben wirklich ihr Bestes, um eine gute Atmosphäre zu schaffen.
Wie ein Smartphone
Die Grafik von Law & Order: Legacies weiß nicht zu überzeugen. Die Grafik ist zu schwach, zu alt. So etwas ist man von den Entwicklern nicht gewohnt. Vor einigen Jahren wäre diese Grafik in Ordnung gewesen.


