Stellar Impact Review

Taktische Weltraumgefechte im Team für wenig Geld getestet



Der Markt an Weltraum-Strategie-Spiele ist nicht allzu groß, umso mehr werden sich Fans dieses Genres gefreut haben, als sie von "Stellar Impact", einem Online-Stragie-Spiel, erfahren haben. Wir haben uns ins All gestürzt und mal geschaut, ob die Freude in diesem Fall berechtigt ist!

Günstige Weltraum-Strategie
Laut Hersteller soll "Stellar Impact" vor allem taktische Gefechte im Team bieten, Skill und Strategie erfordern. Aber vor allem soll das Spiel natürlich Spaß machen! Über Steam ist "Stellar Impact" bereits für günstige 9,99 Euro zu bekommen, am 24. Mai 2012 erscheint dann auch die Retail-Version für 19.99 Euro.

Wir haben uns also in den Weltraum begeben und uns erstmal im Tutorial mit dem Spiel auseinander gesetzt. Oder besser gesagt: Wir wollten. Denn so richtig aufschlussreich war das Ganze nicht, bleibt also nur im Netz schlau machen oder aber gleich drauf los starten, Prinzip Learning by Doing. Die Wahl fiel leicht: Ab ins All, wir wollen Zocken!

Tja, aber auch das ist leichter gesagt als getan. Momentan ist die Onlinebeteiligung doch noch recht schwach und so sitzt man da und wartet und wartet und wartet eh man dann endlich los legen darf. Die Teamgröße kann von einem 2vs2 bis zu einem 6vs6 schwanken, die Wahl des richtigen Raumschiffs vor Spielbeginn ist sehr wichtig. Jedes Raumschiff hat nämlich seine Vor- und Nachteile. So ist das eine zum Beispiel sehr wendig, macht dafür nicht allzu viel Schaden, das andere ist klobig und schwerfällig, kann dem Gegner aber ganz schön Schaden zufügen. Da macht es letztendlich die Mischung des Teams!

Raumschiff ausgesucht, Gegner und Mitspieler endlich gefunden, dann kann es ja nun endlich mal los gehen! In zwei verschiedenen Modi kann man sich nun beweisen: Entweder auf dem Schlachtfeld (13 verschiedene an der Zahl), wo es darum geht, die Gegner platt zu machen. Oder aber im Eroberungsmodus, der strategisch dann schon viel anspruchsvoller ist. Hier müssen die Gegebenheiten der Karte gut genutzt werden, Wurmlöcher und Asteroidenfelder bedacht und sinnvoll genutzt werden.

Wenn man die ersten Male "Stellar Impact" spielt, steht man ziemlich schnell ziemlich doof da. Es gilt nämlich mit der Zeit Erfahrungspunkte zu sammeln und die Raumschiffe aufzurüsten. Da hat man als Anfänger natürlich erstmal schlechte Karte, muss also einiges an Zeit in dieses Spiel investieren, um mit den anderen mit halten zu können.

Grafik und Steuerung
Optisch ist "Stellar Impact" wirklich kein Meisterwerk. Man landet hier einfach im Pixelkrieg, den man heutzutage doch ein wenig schöner hätte gestalten können, auch der Soundtrack fällt recht schnell auf die Nerven.

Die Steuerung ist ein Thema für sich. Alles lässt sich recht schwerfällig steuern, komfortable ist das sicherlich nicht, wenn auch nicht allzu wild. Allerdings hätte man sich für die Möglichkeit der Bewegung der Raumschiffe doch eine bessere Lösung einfallen lassen können.

"Stellar Impact" ist letztendlich für Freunde der Weltraum-Simulation sicher einen Blick wert, doch muss man Bedenken, dass das Spiel sehr zeitaufwendig ist und nicht einfach mal zwischendurch gespielt werden sollte (Schon allein weil sich ein Kampf auch gerne mal einen Stunde hinziehen kann). Der relativ günstige Preis überzeugt aber, so dass man drauf hoffen kann, dass man spätestens zum Retail-Release schneller Mitspieler und Gegner finden kann.

FAZIT

"Stellar Impact" ist letztendlich für Freunde der Weltraum-Simulation sicher einen Blick wert, vor allem bei dem Preis!

Jana (Spielemagazin.de)

Wie wir bewerten. Mehr zum Thema Transparenz.

Spielemagazin-Wertung: 65%
Taktische Weltraumgefechte im Team für wenig Geld getestet
Einzelwertungen
Gameplay
70
Grafik
63
Sound
65
Steuerung
62

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