Am 20. April erscheint das Album "Sundry Tales" von Norwegens neuestem Pop-Export: Tom Hugo. "Neu" kennzeichnet in diesem Zusammenhang auch, dass es sich hier um ein Debütalbum handelt, insofern genießt Hugo auch irgendwie Welpenschutz. Wieso wir uns dennoch nicht zu einer Wertung in Award-Regionen durchringen konnten, verraten wir euch in unserem Soundcheck...
Tom Hugo - Sundry Tales
Tom hat letzen Sommer schon durch seine Debüt-Single "Open Up Your Eyes" für große Aufmerksamkeit sorgen können, als er seinen Titel in den Top 100-Airplay-Charts notiert sehen konnte, diverse TV-Auftritte absolvierte und sich die A&Rs der Major-Companies gefragt haben, wieso er ihnen nicht angeboten wurde und wieso der Type überhaupt ohne Major-Power so weit kommen?
Nun ist das Debütalbum "Sundry Tales" fertig und wie gesagt bald im Laden. Und? Wie klingt es?
Tom Hugo (sprich Hugo, nicht Hügo) klingt ein wenig wie eine Mischung aus "Bruno Mars" und "Michael Bublé" - leider eben nur "ein wenig", denn keiner der Songs auf dem Album reicht an den Genius der genannten Künstler heran. Hugo liefert handgemachten Pop mit netten Rhythmen, guten Hooklines und passender Produktion - und doch will der Funke irgendwie nicht überspringen. Zu weich, zu glatt, zu austauschbar klingt das Endresultat - sicherlich bringt Hugo mit Live-Gitarrenspiel die Frauenherzen zum Erweichen, aber der Silberling lässt so manches Männerherz wahrlich unberührt.
Tracklist
1. Open Up Your Eyes
2. Be Somebody
3. Julia
4. Million Doors
5. Break-Up Lines
6. You Make My Day
7. Such A Loser
8. Wildest Man Alive
9. Leave It Be
10. I Apologise
11. Magic Wand



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