Quecksilber
Innerhalb von vier Jahren hat die Band es geschafft, sich einen Namen in der Branche zu machen. Durch ihre harte und deutschsprachige Musik haben Mart, Alex und Tobi genau den Geschmack der Fans getroffen. Bekannt ist STAHLMANN für ihren Mix aus Metal, Gothic und Industrial. So entsteht heutzutage markante Musik.
Und wie ist nun das neue Album? Tanzbarer! Ohne Spaß, STAHLMANN hat es zum Teil geschafft, ihren Mix mit wilden Genresprüngen zu würzen. Oder habt ihr schon mal Metal-Riffs mit Dance gekreuzt? Das klappt bei vielen Liedern gut, nur einige wenige "tanzen aus der Reihe" (man beachte den Wortwitz). Zudem klingen eine handvoll Lieder recht ähnlich. Bei aller fehlenden Originalität muss man den Songs eines lassen: Sie sind fast durch die Bank weg eingängig. Schön ist auch der raue und melancholische Gesang von Mart. Die passt bestens zur Musikrichtung.
Textlich ist das Album etwas zu brav geworden. Da sind Fans von Megaherz was anderes gewohnt. Die Band geht hier auf Nummer sicher und verhindert somit Ausrutscher nach unten. Verbaut sich aber auch den Weg einen Ausrutscher nach oben zu haben. Der Klang der Worte ist der Band in manchen Songs auch wichtiger, als der Sinn. Das sind alles aber Kritikpunkte, die sich verschmerzen lassen. Was man STAHLMANN aber leider bei aller Qualität ankreiden muss, ist die Laufzeit der CD. Mit 36 Minuten ist das Album sehr kurz geraten. Der letzte Song ist sogar nur ein Remix ("Tanzmaschine"). Es ist ja nicht nötig immer ein Mammutwerk auf die Beine zu stellen. Aber 3-4 Songs mehr hätten dem Album gut getan. Diese Beanstandung könnte man auch positive Kritik deuten. Das Album macht Spaß, hört aber zu schnell auf.dann heißt es wieder von vorne beginnen.
Tracks:
1. Engel der Dunkelheit
2. Spring Nicht
3. Tanzmaschine
4. Asche
5. Mein Leib
6. Am Grunde
7. Goetter
8. Schmerz
9. Diener
10. Tanzmaschine (Club Remix)
Besetzung:
- Bass - AblaZ
- Gesang - Mart
- Gitarre - Tobi
- Schlagzeug - Nik



Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!