Frei
Das Ganze untermauert sie mit neuen Klängen, die irgendwo zwischen "Nena" und einer neuen "LaFee" pendeln. Ganz ohne Schimpfworte, dafür mit vielen Songs mit Ohrwurmcharakter. Die Singleauskopplung "Ich bin" ist "ganz nett". Ehrlich gesagt ist es ein wenig unverständlich warum dieser Song gewählt wurde. Wenn man ihr eine Chance geben möchte sollte sich lieber mal "Alles Gute" oder "Herzlich Willkommen" reinziehen. Die Tracks haben bedeutend mehr Tiefgang, sind vielleicht auch nicht so "plakativ", was das Thema "Erwachsenwerden" angeht. Schließlich sind viele der bisherigen Fans selbst noch nicht erwachsen - und werden es ggf. abstrafen, wenn man sich zu sehr diesem Leitmotiv widmet.
Okay, genug über Marketing-Strategien philosophiert - back to the music: "Frei" macht durchaus Laune, immerhin schreibt hier ein 36-Jähriger, dass die Langrille ihre Qualitäten hat. Vermutlich muss man sich nur darauf einlassen. Und genau daran hapert es anscheinend etwas. Kurze Erinnerung an unser Interview mit LaFee: "Allein der Satz den ich vor kurzem gehört habe: "Hätte ich nicht gewußt, dass es LaFee ist, hätte ich mir die Single gekauft". Was ist das für eine Scheisse?". Tja, da war er dann doch wieder, der Hand zu Fäkalausdrücken. Sei's drum...
Auf dem Album jedoch bleiben solche Ausdrücke (fast gänzlich) aus, stattdessen gibt es ehrliche, handgemachte Popkunst mit Ambitionen. Schön!
Tracklist
- Herzlich Wilkommen
- Lass Die Puppe Tanzen
- Alles Gute
- Sonnensystem
- Du Allein
- Ich Bin
- Fliegen Mit Mir
- 7 Sünden
- Leben Wir Jetzt
- Phönix
- Sieh Mich An
- Danke
- Ich Hab Dich Lieb



Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!