Bereits im Jahr 1998 gegründet, erschien das Debütalbum der Franzosen erst 5 Jahre später, im Jahr 2003 mit dem Namen "Dagoba". In den folgenden Jahren wuchsen sie zu einer namenhaften Metalband heran, tourten mit Bands wie Sepultura, In Flames und Machine Head durch Europa. Mittlerweile steht nun also bereits das fünfte Studioalbum an.
Zu hören bekommt man auf dieser Scheibe so ziemlich genau das, was man von Dagoba erwartet: Harten, brutalen und modernen Metal. Allerdings, so muss man leider anmerken, liefert Dagoba dabei nichts neues. Nichts, was uns vom Hocker reißen würde. Vielmehr werfen sie sich selbst in den großen Pott des Metal-Einheitsbreis und können mit keine der neuen Titel da wirklich heraus ragen.
Das Highlight des Albums ist da eher das Cover. Das Artwork wurde von Seth Siro Anton beigesteuert und sticht doch ziemlich heraus. Allerdings können auch hier die Meinungen auseinander gehen. Hässlich oder nicht? Aber immerhin auffällig!
Um aber nochmal auf die Musik einzugehen: Schlecht ist das Album mit Sicherheit nicht, keine Sorge. Allerdings sind Fans besseres von Dagoba gewohnt und werden mit dieser neuen Scheibe leider nicht sonderlich verwöhnt. Durchschnittliches Album wäre da wohl ganz treffend gesagt. Ordentlich gemachter, harter Metal. Nicht mehr, nicht weniger, aber dennoch hörenswert für Fans des Genres.
Tracklist:
- When Winter .
- The Realm Black
- I, Reptile
- Yes, We Die
- Kiss Me, Kraken
- Nevada
- The Great Wonder
- The Day After The Apocalypse
- Son Of A Ghost
- Oblivion Is For The Living
- By The Sword



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