Ursprünglich als reines Soloprojekt von Kopf Douglas Dulgarian in Philadelphia ins Leben gerufen, hat sich das Projekt mittlerweile zu einer festen Band formiert. Neben Dulgarian gehören heute Bassistin Emily Lofing, Gitarrist PJ Carroll und Schlagzeuger Ben Opatut zum festen Line-up. In der Vergangenheit machte die Formation vor allem durch eigenveröffentlichte Alben und EPs auf sich aufmerksam, die in der Underground-Szene hohe Wellen schlugen und zahlreiche andere Acts beeinflussten. Ihr charakteristischer Sound bewegt sich im Spannungsfeld aus brachialen Gitarrenwänden, verzerrten Samples und digitalem Rauschen. Kritiker ordnen ihr Schaffen oft der modernen Wiederbelebung des Shoegaze zu, was der Band über reine Mundpropaganda bereits lobende Erwähnungen bei bekannten Medien wie Pitchfork, FADER oder NPR einbrachte. Dass die Gruppe trotz ihres wachsenden Bekanntheitsgrads fest in der DIY-Kultur verwurzelt ist, zeigt sich auch an der Art und Weise, wie ihre Musik bisher rezipiert wurde. Ohne aggressive Kampagnen hat sich der Ruf primär durch organische Mundpropaganda verbreitet, was den Status in der internationalen Independent-Szene weiter festigt.
Neuer Partner und tiefgründige Einblicke
Mit der Veröffentlichung von „AMERICAN FOOD“ schlägt das Quartett ein neues Kapitel auf. Der Track markiert den Auftakt einer frisch besiegelten Partnerschaft zwischen Julia's War, Smoking Room und ATO Records. Interessant ist hierbei auch der Hintergrund des von Dulgarian betriebenen Labels Julia's War, das in der Vergangenheit bereits Alben von gefeierten Indie-Grössen wie MJ Lenderman, Wednesday, Feeble Little Horse oder Glixen herausgebracht hat. Die experimentelle Herangehensweise an Songstrukturen und Produktion hat die Band zu einem festen Bestandteil einer kreativen Bewegung gemacht, die traditionelle Genregrenzen aufbricht. Dabei bleibt die Gruppe ihrer ästhetischen Linie treu, auch wenn der Schritt zu ATO Records nun grössere Strukturen eröffnet.Zum kreativen Prozess und der thematischen Ausrichtung der neuen Single hat der Musiker einen klaren Gedanken geäussert:
All diese Grausamkeiten sind weit weg von unseren Gedanken, wenn die Laster uns helfen, durchzukommen.


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