Musikalischer Bogen zwischen Härte und Melodie
Musikalisch geht "Worthless" einen deutlich direkteren Weg als die vorherige Single "Thank You". Während der Vorgänger sich noch schrittweise über ein ruhigeres Intro aufbaute, verzichtet die neue Nummer auf eine lange Anlaufzeit. Ein druckvolles Schlagzeug-Fill leitet den Track direkt ein, woraufhin schnelle Strophen mit schweren Riffs, Blastbeats und aggressiven Shouts das Tempo vorgeben.Trotz der immensen Härte bricht der Song im Refrain nicht in sich zusammen, sondern öffnet sich für eine eingängige Melodie. Die Band schafft hierbei den Spagat, die emotionale Dichte und Energie zu halten, während Gesang und Instrumente einen breiteren Raum einnehmen. Diese Dynamik verdeutlicht das wachsende songschreiberische Spektrum der Musiker.
Bedeutungsvolle Texte und Ausblick aufs Debütalbum
Inhaltlich setzt sich "Worthless" mit Themen wie Selbstwertgefühl, Widerstandskraft und dem Überwinden innerer Konflikte auseinander. Damit fügt sich das Stück nahtlos in das übergeordnete Konzept des geplanten Debütalbums ein, auf dem mentale Gesundheit eine zentrale Rolle einnehmen wird. Trotz des aggressiven Grundtons transportiert der Song eine optimistische Botschaft.Die Band betont die positive Grundausrichtung ihres Werks mit folgenden Worten:
Trotz all dem Schreien und der Aggressivität ist dies ein sehr positiver und hoffnungsvoller Song. Es geht darum, sich seinen Problemen nicht geschlagen zu geben und jeden Tag aufs Neue aufzustehen.
Musikvideo und Besetzung
Passend zur Veröffentlichung steht auch ein offizielles Musikvideo bereit. Regie führte Diogo Fragoso, der bereits bei früheren Videoproduktionen wie "Therapy" sowie "Love Song (For the Broken)" für Above the Ocean hinter der Kamera stand. Im Gegensatz zu eher narrativen Ansätzen entschied sich die Gruppe dieses Mal für ein klassisches Performance-Video, das die reine Energie der Musiker auf der Bühne in den Mittelpunkt rückt.Above the Ocean bestehen aus Sänger José Saruga, den beiden Gitarristen André Vicente (der auch für zusätzliche Vocals sorgt) und Pedro Santos, Bassist André Bagorro sowie Schlagzeuger João Carvalho. Klanglich orientiert sich die Band an modernen Referenzen des Genres: Fans von Gruppen wie Wage War, Architects, Bring Me The Horizon oder August Burns Red dürften bei diesem Sound voll auf ihre Kosten kommen.


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