Neues Album und kreativer Hintergrund
In den vergangenen Jahren hat sich die Band mit Alben wie „Introduction, Presence“ aus dem Jahr 2020, dem 2021 folgenden „A Way Forward“ sowie „Strange Disciple“ aus dem Jahr 2023 fest in der Szene etabliert. Viele Fans haben diese Veröffentlichungen als atmosphärische Begleiter durch schwierige Zeiten wahrgenommen. Nun steht der nächste kreative Schritt bevor, der zehn neue Titel umfasst. Den Auftakt machten zunächst die Singles „I’m Not Ready for the Change“ und „Under the Water“, bevor mit „In Your Head“ ein weiterer Einblick gewährt wird. Der Song widmet sich der rohen Verletzlichkeit des Menschen und bettet diese in einen hymnischen Rahmen ein.Bei der Produktion des neuen Werks hat die Formation erneut mit ihrem langjährigen Weggefährten Nick Millhiser zusammengearbeitet, der unter anderem für seine Arbeit mit LCD Soundsystem und Holy Ghost! bekannt ist. Über die Zusammenarbeit sagt Synthesizerspieler Aidan Noell:
Das Tolle an Nick ist seine Fähigkeit, uns das Gefühl zu geben, dass wir nicht genau das tun müssen, was man von uns erwartet.
Fokus auf den menschlichen Zustand
Hinter der klanglichen Ausrichtung steht auch eine bewusste künstlerische Entscheidung von Frontmann Ian Richard Devaney. Während musikalische Einflüsse wie Kraftwerk und Brian Eno Pate standen, verlagerte sich der Schwerpunkt bei diesem Album stark auf letzteren. Dazu erklärt Devaney:Es gibt eine Dichotomie zwischen der Kraftwerk-Denkweise und der Brian-Eno-Denkweise, zu denen ich mich zu verschiedenen Zeitpunkten hingezogen gefühlt habe. In einer Ära, die rasch durch den Aufstieg von künstlicher Intelligenz geprägt wird, die menschliche Schöpfer verdrängt, konzentriere ich mich stärker auf den menschlichen Zustand, und ich brauche die zugrundeliegende Musik, um das zu unterstützen. Anstatt Hoffnungslosigkeit zu hinterlassen, möchte ich dem Hörer das Gefühl geben, dass wir einander wirklich sehen und dass unsere individuellen Kämpfe uns in Empathie einen können.
Live auf Tour im November
Wer die neuen Stücke und die bekannten Klassiker live erleben möchte, bekommt im kommenden November die Gelegenheit dazu. Nation of Language kommen für vier Konzerte nach Deutschland und machen Halt in großen Hallen. Die Tourdaten führen sie nach Köln ins Gloria, nach Hamburg in den Club Uebel & Gefährlich, nach Berlin in die Columbiahalle sowie nach München ins Technikum. Die Auftritte versprechen, die melancholische und zugleich energetische Atmosphäre der Studioaufnahmen direkt auf die Bühne zu übertragen.Tracklist
- Can’t Face Another One
- In Another Life
- Silhouette
- Now That You’re Gone
- I’m Not Ready for the Change
- Can You Reach Me
- Inept Apollo
- Under the Water
- In Your Head
- Nights of Weight


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