Eine Bandgeschichte mit 30 Jahren Pause
Die Geschichte von Jack's Maze reicht bis ins Jahr 1989 zurück. Ursprünglich unter dem Namen Laughing Jack im US-Bundesstaat New Jersey gegründet, erspielte sich die Gruppe in den frühen 1990er-Jahren schnell einen Namen in der Musikszene rund um New York. Bereits 1993 fertigten die Musiker ihr Debütalbum "Lost in the Maze" an. Doch wie es im Leben manchmal läuft, verschwand das fertige Werk unveröffentlicht im Archiv und blieb fast drei Jahrzehnte lang ungehört. Erst im Jahr 2022 fanden die Bandmitglieder wieder zusammen und brachten das lange verschollene Material zum 30-jährigen Jubiläum nachträglich auf den Markt, mit dem Stück "Big Machines" als zentraler Hymne. Trauriger Hintergrund der Wiedervereinigung: Der ursprüngliche Lead-Gitarrist Bill Snyder verstarb im Jahr 2021, bleibt der Band aber über seine damaligen Einspielungen in bleibender Erinnerung.Befreiung und Fluch: Die Idee hinter "Let It Go"
Die neue Single "Let It Go" verarbeitet eine Idee, die Sänger und Schlagzeuger Frank Cinquegrana schon seit langer Zeit mit sich herumträgt. Wie er erklärt, entstand das Grundgerüst bereits vor vielen Jahren:Den grundlegenden musikalischen Einfall und die Melodie zu 'Let It Go' hatte ich schon vor etwa 15 Jahren. Ich habe das Stück immer wieder mal gespielt, die restlichen Text- und Musikpassagen sind jedoch erst vor Kurzem entstanden. Das Konzept dreht sich darum, wie Musik als Heilmittel gegen Sorgen dienen kann – sie bedeutet Zuflucht und Freiheit, aber zumindest für mich ist sie manchmal auch ein zweischneidiges Schwert.
In meinem Kopf läuft ständig Musik – fast jede wache Minute, egal ob ich aktiv summe oder die Töne gedanklich abspiele. Selbst wenn ich arbeite, esse oder mich mit anderen unterhalte, läuft das im Hintergrund. In genau diesem Moment spielt wieder ein Song in meinem Kopf und macht mich völlig verrückt. Musik ist meistens Freiheit, aber manchmal eben auch eine Fessel.


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