Süße Rache im Indie-Gewand
"Bubblegum Party" inszeniert die fiktive Geschichte über das Scheitern einer toxischen Beziehung und die späte Rache an einer kontrollsüchtigen Person. Was oberflächlich wie bunter Pop wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als bitterböse Abrechnung. Musikalisch bewegt sich das Stück im gewohnten Territorium von Mick Butler: schräge Gitarren, treibende Rhythmen und verspielte Hooklines, die Einflüsse von Bands wie Supergrass, Blur oder Beck erkennen lassen.Der Musiker, der ursprünglich aus der englischen Region Black Country stammt und mittlerweile in Shropshire lebt, beschreibt den Hintergrund der Single folgendermaßen:
Letztendlich ist Bubblegum Party eine Geschichte über süße Rache. Es geht um die öffentliche Demütigung von jemandem, der es nicht anders verdient hat. Es ist zwar Fiktion, hat aber einen starken Bezug zur Realität. Wir alle sind schon einmal arroganten Typen begegnet, die versuchen, ihr Umfeld zu kontrollieren. In diesem Song bekommt er auf der Geburtstagsparty unserer Helden seine Quittung.
Der Verweis auf Kaugummi ist im Grunde ein Stinkefinger, indem man metaphorisch eine platzende Kaugummiblase in jemandes Richtung bläst. Es ist poppig, albern und einfach ein bisschen Spaß inmitten von einigen deutlich düsteren Momenten auf dem Album Redland.
Ein Blick auf die Diskografie und die Entstehung von Redland
Das kommende Album "Redland" markiert das vierte Vollwert-Werk des Soloprojekts. Sicky blickt auf eine produktive Vergangenheit zurück: Nach dem Debüt "Bowling Balls" im Jahr 2021 und dem Album "Garbage Town" von 2022 folgte 2025 die hochgelobte Platte "Troubled Delight". Während das vorherige Werk noch beschwingter ausfiel, schlägt "Redland" thematisch ernstere Töne an. Das Album verarbeitet unter anderem den Verlust von Freundschaften im Laufe der Jahre, ohne dabei den gewohnt verschmitzten Tonfall des Künstlers komplett abzulegen.Wie schon bei seinen bisherigen Veröffentlichungen hat Mick Butler das gesamte Material in Eigenregie in Shropshire geschrieben, eingespielt, produziert und gemischt. Butler ist kein Unbekannter in der britischen Szene und sammelte zuvor Erfahrungen in Formationen wie Papa Mantra und Sumo. Als Solokünstler nutzt er nun die Freiheit, jedes Instrument selbst einzuspielen und mit ungewöhnlichen Sounds zu experimentieren.
Das Album "Redland" umfasst insgesamt zwölf Titel und erscheint am 20. November. Die vorab veröffentlichte Single "Bubblegum Party" ist bereits auf gängigen Streaming-Plattformen sowie auf Bandcamp verfügbar.
Tracklist
- Mort
- It’s Where I’ve Been All the Time
- Bubblegum Party
- Anything’s Better
- Troubled Delight
- The Glass Ashtray
- Swim
- Twist
- Lost a Friend Today
- Complications Unknown
- Time to Go
- We’re Home


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