Vincent Price gilt als einer der einflussreichsten Horrordarsteller seiner Zeit. Mit einer überwältigenden Vielzahl an Filmen zwischen 1938 und 1993 wirkte der gebürtige Kalifornier in vielen bekannten Produktionen mit. Zu nennen sind unter anderem "Die Fliege" (1958), "The Last Man on Earth" (1964), "Das Schreckenscabinett des Dr. Phibes" (1971), "Die Rückkehr des Dr. Phibes" (1972) und "Edward mit den Scherenhänden" im Jahre 1990 an der Seite von Johnny Depp.
The Last Man on Earth
Robert Morgan ist der letzte Überlebende einer Seuche, die vor Jahren die Menschheit befiel und ihre Opfer in Vampire verwandelte. Jede Nacht machen die Horden nun Jagd auf Morgan, der sich in seinem Haus mit Knoblauch und Spiegeln verbarrikadiert. Tagsüber hingegen ist es Morgan, der ihre Verstecke sucht und sie mit Pfählen endgültig tötet. Eines Tages trifft er in einem Park auf eine Frau namens Ruth, die behauptet ebenfalls immun zu sein, aber doch eine merkwürdige Abneigung gegen Knoblauch hat"¦
Herausgekommen ist ein sehr spannender Endzeit-Thriller, der seiner Zeit weit voraus war. Filme wie "I am Legend" greifen diese Tradition zwar mit modernen Mitteln auf und dennoch kann "The Last Man on Earth" für sich in Anspruch nehmen einer der ersten Filme gewesen zu sein, die sich mit dem Thema in dieser Manier auseinandergesetzt haben. Das macht den Film dann auch in letzter Konsequenz zu etwas besonderem.
Vincent Price als Robert Morgan kann trotz der Abstinenz anderer Akteure über lange Zeit im Streifen die Rolle glaubwürdig interpretieren. Als gut organisierter Zombie-Killer tötet er jeden Tag unzählige Untote, leidet jedoch selbst an der großen Einsamkeit und dem Verlust seiner Frau und seiner Tochter. Bild- und Ton sind ordentlich, zumindest entsprechend dem Alter des Materials.



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