Killerpad Review

Horror-Ikone Englund inszeniert satanisches Haus des Schreckens.



Robert Englund dürfte vielen von euch ein Begriff sein: Der US-amerikanische Schauspieler hat bereits den Freddy Krüger in der "A Nightmare on Elm Street"-Reihe gemimt, hat sich aber auch mit Rollen in "Düstere Legenden", "Wes Craven's Wishmaster", "Jack Brooks: Monster Slayer", "V - Die außerirdischen Besucher kommen" und vielen anderen Horrorfilmen ein Grusel-Denkmal geschaffen. Nun betätigt er sich neuerdings auch als Regisseur und präsentiert nach seinem Erstlingswerk "976-Evil" (1989) nun seine zweite Arbeit.

Killerpad
Drei naive Mittzwanziger aus der Provinz kommen nach Los Angeles. Sie träumen vom großen Erfolg. Und ihr Start könnte nicht besser sein, denn von einem Immobilienmakler bekommen sie für einen unschlagbar günstigen Preis ein Haus in den Hollywood Hills vermittelt. In der Nacht, als sie einziehen, warnt sie ein Mexikaner, der nur Spanisch spricht, dass in diesem Haus Satan leben würde. Aber da die Jungs ihn nicht verstehen und auf Aberglauben ohnehin nichts geben, wird eingezogen. Und schon kurz darauf steigt mit der heißen Nachbarin Lucy die erste Party, zu der auch ein alter Freund der Jungs, der studiert, um Priester zu werden, dazu stößt. Was keiner von ihnen ahnt: Der Mexikaner hatte Recht! Im Keller befindet sich das Tor zur Hölle und die Partygäste haben die Nacht ihres (Ab)lebens vor sich. Das heißt, bis auf Lucy, die nicht ist, wer sie zu sein vorgibt. Können die unschuldigen Jungs die Nacht überleben? Vielleicht, aber nur wenn ihnen ihr kastrierter Hund hilft. Oder?

"Killerpad" spielt seine Qualitäten von Anfang an aus. Der Humor ist schräg und ganz schön zotig. Aber die Jungs sind derart verstrahlt, dass es einfach Laune macht ihnen bei ihren Abenteuern zuzuschauen. Dabei nimmt der Film nicht selten das komplette Genre aufs Korn und veräppelt alles, was Rang und Namen hat. Zwar unterscheidet sich der Film damit kaum von anderen Produktionen des Genres, aber "Killerpad" ist schlichtweg lustiger.

FAZIT

Herrlich schräges Grusel-Comedy-Spektakel der besonders durchgeknallten Art.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 80%
Horror-Ikone Englund inszeniert satanisches Haus des Schreckens.

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