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Die wilde Farm Review

Chaos bricht aus, als Tiere ihren wilden Trieb entdecken.


25.04.2011  Sebastian  10 Likes  0 Kommentare 
Die Kühe futtern aus ihren Trögen, während sie die Schweine in ihrem Saustall suhlen. Die Enten schwimmen im Teich, die Pferde wiehern im Stall und die Hühner warten im Stall darauf, dass der Bauer ihnen den Mais bringt. Auf einem Bauernhof hat alles seine Ordnung, alles seinen Platz. Der Bauer (idealerweise bereits mit einer Frau beseelt, sonst muss er ins Fernsehen) kümmert sich um alles und sorgt für die Tiere. Das ist der Idealfall...

Die wilde Farm
Auf einem Bauernhof bricht das Chaos aus, als der Bauer für einige Zeit ins Krankenhaus muss. Kaum liegt der Hof verlassen ohne Bauer da, erwacht in den Haustieren ihr wilder Trieb. Schwein und Huhn, Katze und Hund - alles drängt aus Stall und Haus nach draußen auf große Entdeckungstour. Und aus dem ehemals so gepflegten, reibungslos funktionierenden Bauernhof wird Die Wilde Farm. Ein von den Menschen verlassenes Gehöft, in dem die Tiere das Regiment übernehmen und sich, von allen menschlichen Zwängen befreit, auf eine abenteuerliche Reise zurück zur Natur begeben.

Gedreht wurde im französischen Dampierre-en-Bresse, Burgund. Die Dreharbeiten dauerten mehr als 12 Wochen und ergaben schließlich 193 Stunden Rohmaterial. In 8 Monate währender Arbeit entstand anschließend im Schneideraum die endgültige Fassung. Durchschnittlich befanden sich täglich 40 Personen und 200 Tiere am Set.

Herausgekommen ist ein wirklich interessanter Film rund um das Leben auf einem Bauernhof, wenn Anarchie ausbricht. Und soviel sei verraten: Da geht es saumässig drunter und drüber. Jeder macht was er will und nicht selten wird es auch richtig brenzlig. Denn schnell kommen Wildschweine und Füchse auf den Hof und wollen entweder dem Eber die Frau ausspannen oder sich ein Hühnchen greifen. Für Kinder bleibt der Film nichtsdestotrotz geeignet, allein bei der Paarung der hofeigenen Pferde sollten sich Eltern schonmal auf die Fragen der Sprößlinge einstellen.

Bonusmaterial:
  • 2 Making-ofs ("Wilder Dreh mit gezähmten Tieren"; "Wilde und gezähmte Noten")
  • Bonusfilm: Die Anderen

Unser Fazit

Chaos bricht aus, als Tiere ihren wilden Trieb entdecken.

Ein interessanter Bauernhof-Film, mal mit einer ganz anderen Sichtweise und zudem auch handwerklich sehr hochwertig gemacht. Uns hat es gefallen. Muuuuh!

Sebastian (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 80%

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Genre
Release 2011-03-25
Studio Polyband/WVG
Publisher Polyband/WVG
Alterseinstufung Freigegeben ohne Altersbeschränkung
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