Sieben Frauen kämpfen in der brutalen Männerwelt der Samurai
21.03.2009Redaktion7 Likes
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"Die Bestien der Samurai" sind sozusagen das weibliche, asiatische Pendant zu den "Glorreichen Sieben". Nur sind die 7 Damen nicht ganz so ehrbar und wollen eigentlich ins Waffengeschäft und Bordellwesen einsteigen. Das allerdings ist in der von Samurais beherrschten Männerwelt gar nicht so einfach, denn die grimmigen Schwertkämpfer dulden keine Konkurrenz in diesen Geschäftszweigen.
Die Bestien der Samurai Der Film aus dem Jahre 1972 von Regisseur Yasuharu Hasebe zeigt von ersten Aufenblick an überraschend viel nackte Haut, insbesondere im Licht des Produktionsjahres. Hasebe, ohnehin kein Freund von subtilen Themen, zeigt nackte Gewalt und viele Sex-Szenen, wie im Stakkato. Die sieben Frauen (u.a. Maria Tanaka, Yuri Yamashina, Keiko Tsuzuki, Keiko Aikawa, Genshu Hanayagi) werden dabei immer wieder in schmutzige Dialoge und blutige Schwertkämpfe verwickelt. Besonders tiefschürfend sind dabei weder die Charaktere, noch die Handlung - die Protagonisten bleiben austauschbar und oberflächlich.
Yasuharu Hasebe (Stray Cat Rock, Assault! Jack the Ripper) inszeniert auch "Die Bestien der Samurai" in einer Mischung aus gekonnten Kameraperspektiven eines Meisters und trashigen Momenten, die wirken wie die Aufnahmen eines mittelmässigen Filmakademie-Studenten. Passend dazu schwanken auch die schauspielerischen Leistungen ziemlich und die Dialoge wirken mal authentisch, mal aufgesetzt (insbesondere bei den belanglosen "Beschimpfungen" bei den Liebesszenen).
Fazit
"Die Bestien der Samurai", ein frühes Werk von Kultregisseur Yasuharu Hasebe. Wer auf klassische Martial Arts Filme mit einer Spur Sex und Trash steht könnte Gefallen daran finden.
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