Der Gefangene von Zenda Review

Peter Sellers in einer Doppelrolle voller Verwechslungen und Slapstick.



Der junge Engländer Rassendyll (Peter Sellers) reist nach Ruritanien, um dort der Krönung des Königs (auch Peter Sellers) beizuwohnen. Er sieht dem Monarchen sehr ähnlich was von einer Indiskretion eines seiner Vorfahren herrührt. Am Vorabend der Krönung wird der König betäubt, damit er nicht an der Zeremonie teilnehmen kann. Sein hinterlistiger Bruder, Duke Michael (Jeremy Kemp), will diese Gelegenheit nutzen, um selbst gekrönt zu werden. So erhofft er sich, auch die schöne Prinzessin Flavia (Lynne Frederick) für sich gewinnen zu können. Die Höflinge nutzen die verblüffende Ähnlichkeit und zwingen Rassendyll in die Rolle des Königs zu schlüpfen. Es kommt, wie es kommen muss, Flavia verliebt sich in Rassendyll und der muss das Spiel mitspielen ...

Der Gefangene von Zenda
Der Film "Der Gefangene von Zenda" (Original "The Prisoner of Zenda") stellt eine der letzten Produktionen Sellers dar, der am 24. Juli 1980 in London leider viel zu früh verstarb. Der Streifen aus dem Jahre 1979 ist eine klassische Sellers-Komödie mit den genialen Verwandlungskünsten, viel Slapstick und so mancher Verwechslung. Peter Sellers zeigt sich auch in diesem Film als Meister seines Fachs und kann mit List und Tücke in die verschiedenen Rollen schlüpfen. Sellers, der in der Zeit von 1955 bis 1980 in weit über 30 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen war (unter anderem: "Der rosarote Panther kehrt zurück", "Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben", "Willkommen Mr. Chance") kann auch in diesem Film Rollen und Verkleidungen tauschen wie es ihm gefällt. Er bleibt dabei immer überzeugend und urkomisch.

Die beiden Tonspuren (Deutsch, Englisch) sind einwandfrei und auch über die Bildqualität kann man trotz der verstrichenen Zeit eigentlich nichts schlechtes berichten. Die Farben wirken frisch, die Schärfe ist gut und der Kontrast ist angenehm. Extras gibt es leider keine, wenn man von den obligatorischen Trailern zu anderen Produktionen des Vertriebs MiG Film GmbH absieht.

FAZIT

Peter Sellers in Bestform. Fans des "rosaroten Panthers" dürfte auch "Der Gefangene von Zenda" gefallen, denn auch in dieser Verwechslungskomödie ist Sellers Paradedisziplin, das Verkörpern der verschiedensten Rollen in einem Film, das Hauptaugenmerk. Sehenswert!

Redaktion (Spielemagazin.de)

Wie wir bewerten. Mehr zum Thema Transparenz.

Spielemagazin-Wertung: 77%
Peter Sellers in einer Doppelrolle voller Verwechslungen und Slapstick.

Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!



Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, die mit gekennzeichnet sind. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich nichts, auch nicht am Preis, aber du unterstützt dieses Projekt. Dieser Beitrag wurde mithilfe generativer KI erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr zur Transparenz.

Dies wird dich interessieren...
Wo tut's weh?

Ein hypochondrischer Reicher entlarvt skrupellose Ärzte in einer Klinik.



Mickey 17

Bong Joon Hos bissige Sci-Fi-Satire über Klone, Macht und den Wert eines Lebens



Werbefläche buchen
Genre
Release 2009-11-13
Studio Euro Video
Publisher Euro Video
Alterseinstufung Freigegeben ab 12 Jahren
Werbefläche buchen
Redakteur werden bei Spielemagazin.de
Wir suchen Verstärkung für unsere Redaktion.

DU LIEBST SPIELE, FILME, MUSIK ODER BÜCHER? MACH MIT!

Veröffentliche Tests und News, führe Interviews oder werde Teil unseres Podcast-Teams.

Redakteur werden

Werbefläche buchen