Ching Ching Review

Eine Liebesgeschichte im harten Musikbusiness zwischen Rap und Realität.



Der Pressetext zum Film "Ching Ching" liest sich ein bisschen wie eine Mischung aus Lovestory und Ghetto-Drama: "Cameron, 24, Musikproduzent, trifft die Liebe seines Lebens, die Reporterin Sandy. Doch das Leben wird ihm durch seine Kumpels schwer gemacht, die sich wundern, warum Cameron so ein Weichling geworden ist. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf ..." Na, dann wollen wir mal sehen, was der Film tatsächlich so hergibt.

Ching Ching
Dass das Musikbusiness rau sein kann ist bekannt. Schließlich zeigen uns auch die Rap-Grössen wie Sido oder Bushido (geht es eigentlich klar die beiden in einem Satz zu nennen?), dass das Musikgeschäft hart sein kann und dass sich Rap und HipHop hauptsächlich über das Image verkaufen - egal ob man nun aus behüteten Familien stammt oder aus der Bronx -Â Image ist alles. So ist es auch bei "Ching Ching" und die Protagonisten dort sind so echte "Niggaz" - und wir dürfen das als Zitat durchaus sagen, schließlich werfen die Darsteller die ganze Zeit über mit ähnlichen Liebkosungen um sich. Leider ist die deutsche Synchronisation das Erste was an dem Streifen negativ auffällt. Die Texte wirken noch recht authentisch, die Sprecher allerdings bringen die Stimmung nicht so recht rüber und klingen nicht gerade wie gefährliche Rapper.

Nach der ersten Ernüchterung kommt auch die Story mit zunehmender Spieldauer des Films immer weiter unter die Räder. Wegen eines "tighten Babes" (Zitat) wird der Vorzeigerapper des Labels um das in dem Film geht auf der Strasse niedergeschossen. Eine Reporterin tritt auf den Plan und Cameron, die Hauptfigur des Streifens, verliebt sich prompt in die hübsche Journalistin. Das finden seine Buddies allerdings nicht so dufte und es kommt zum Zwist: Liebe oder Hiphop?

FAZIT

"Ching Ching" kann leider handwerklich nicht ganz überzeugen. Weder die deutsche Synchronisation noch die schauspielerische Leistung sind wirklich überragend. Somit bleibt der Film wohl nur ganz harten Hiphop-Fans vorbehalten.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 44%
Eine Liebesgeschichte im harten Musikbusiness zwischen Rap und Realität.

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