20 Years after Review

Gnadenlose Jagd in einer postapokalyptischen Welt um die letzte Hoffnung.



Es ist nicht genug zu wissen, dass die Welt zugrunde gehen wird. Die Geschichte war noch nicht erzählt. Doch sie sollte bald beginnen. Das Chaos trieb uns aus den Städten, durch die Furcht hielten wir uns fern. Lang nachdem die Bomben fielen, nachdem die Seuchen die Städte regierten, lebten wir in Furcht und ohne Hoffnung - aber das ist ein neuer Ort, eine neue Zeit, verloren. Aber bald wird die Zeit kommen, wenn wir nicht mehr in Höhlen leben wie Maulwürfe, wie Ratten.

20 Years after
So beginnt das Endzeitdrama "20 Years After", welches keine rosige Zukunft malt. Die letzten überlebenden Menschen hausen tatsächlich wie Ratten in irgendwelchen verlassenen Bunkern. Die Natur ist verstrahlt, an der Erdoberfläche herrscht der Tod. Wie immer gibt es dennoch Leute, die versuchen davon zu profitieren. Die sogenannten "Warlords" herrschen über das Land und verbreiten Chaos und Anarchie. Eigentlich ist die Menschheit dem Untergang geweiht, denn insbesondere um den Nachwuchs ist schlecht bestellt. Doch mit der hochschwangeren Sarah könnte ein Neuanfang beginnen - doch die Warlords wollen das Kind stehlen, um jeden Preis.

Es beginnt eine gnadenlose Jagd, die Sarah und ihre Freunde aus dem Bunker in eine unwirtliche Höhle führt. Einzig ein Signal aus dem Radio gibt der jungen Blondine die Hoffnung, ihr Kind außerhalb dieser Umgebung auf die Welt bringen zu können - auch wenn außerhalb des "Korridors" kein Leben möglich scheint. In einem Jeep machen sich die Freunde auf den Weg auf die Suche nach ihrer Zukunft, einem neuen Leben und neuer Hoffnung.

Technisch ist "20 Years after" gar nicht schlecht gemacht, die Kamera- und Regiearbeit ist ordentlich und auch die Schauspieler machen ihre Sache ganz gut. Leider fehlt es der Story hier und da an Tiefgang und auch die Dialoge kommen gelegentlich recht schleppend daher. Auch die Endzeitstimmung kommt mangels umfangreicher Special Effects nicht so rüber, wie man es von ähnlichen Produktionen vielleicht gewöhnt ist. Es fehlt an Totalen, an der Darstellung der kompletten Zerstörung, nicht nur bildlich sondern auch atmosphärisch.

FAZIT

"20 Years After" ist ein ordentliches Endzeitdrama, welches Fans des Genres sicherlich ansprechen dürfte. Leider fehlt es dem Streifen ein wenig an Tiefgang und auch an Atmosphäre.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 67%
Gnadenlose Jagd in einer postapokalyptischen Welt um die letzte Hoffnung.

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