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The Truth - die Wahrheit kann sehr schmerzhaft sein Review

Ein B-Movie über ein Ehepaar und unheimliche Ereignisse in einer Nacht.


21.04.2011    10 Likes  0 Kommentare 
Ein Film der um Ehrlichkeit, Wahrheit und Vertrauen handeln soll. Beim Lesen der Darsteller vor allem bei Daniel Baldwin wird einem von vornherein klar, dass es sich nur um einen B-Movie handeln kann. Man sollte neuen Filmen ja immer aufgeschlossen sein. Mancher entpuppte sich schon als wahres Schmuckstück, der in keiner Sammlung fehlen sollte. Aber was da zu sehen war...

Zum Anfang des Films
Nachts - ein gut situiertes Ehepaar "Die Davenports" kommt, nach der Kleidung zu urteilen, offensichtlich von einer Party nach Hause. In einem Zimmer wird festgestellt, dass ein Fenster offen steht und dass ein Telefon fehlt. Vermutlich vom Dienstmädchen mitgenommen, dass erst vor kurzem ausgestellt wurde. Das Fenster wird geschlossen.

Das Ehepaar geht seinen "ehelichen Pflichten" nach und wird dabei von einem Helikopter gestört, der mit seinem Suchlicht immer wieder augenscheinlich das Grundstück absucht. Die Zeit zeigt 11:52! Auf Drängen der Ehefrau Dana ruft der Ehemann Jonathan die Polizei an um sich zu erkundigen was los sei. Lapidare Antwort: Paparazzi. Beide schlafen ein und nach kurzer Zeit wird der Ehemann von einem Geräusch geweckt. Er kontrolliert die Fenster und Türen und bevor er sich wieder in sein Bett begeben will bemerkt er das genau das Fenster das erst geschlossen wurde offen steht. Panik! Bevor er seine Frau warnen kann wird er niedergeschlagen...

Psychospiele
Der Einbrecher Gabriel kappt alle elektr. Leitungen und gefesselt an Stühlen werden die beiden unsanft durch Musik geweckt. Das Spiel ist eröffnet. Gabriel stellt die Regeln auf was beide unbedingt zu befolgen haben, sonst hat es natürlich Konsequenzen. Beide müssen sich immer wieder seinen unangenehmen Fragen stellen und werden vor Entscheidungen gestellt. Die deren Wohlbefinden betreffen.

Er versucht das Vertrauen der beiden ineinander zu erschüttern. Indem er die Vergangenheit der Eheleute unter die Lupe nimmt und dadurch Geheimnisse ausgräbt. Wie z.B. falsche Identitäten, Drogensucht, Waffenbesitz etc. etc... In Rückblicken sieht man Gabriels Vergangenheit als Kind. Was wahrscheinlich in Zusammenhang mit seiner jetzigen Tat steht. Die ganze Zeit über bekommt man auch das Gefühl nicht los, dass sich Dana und Gabriel kennen.

Im letzten Drittel des Films wird irgendwann der Spieß umgedreht und das ganze Spielchen geht nun mit dem Verbrecher in der Hauptrolle von vorne los.

Langatmig ohne Gleichen
Man sehnt sich den ganzen Film über nachdem baldigen Ende. Und hofft das es doch noch zu einer überraschenden Wendung kommt. Aber Fehlanzeige! Vom Schluss ist man sehr wenig überrascht. Was sich der Regisseur bei dem Film gedacht hat. Wer weiß? Es hätte gut werden können. Langatmig, langweilig, vorhersehbar das sind einige der vielen Worte die mir dazu einfallen. Das einzige Gute war der Soundtrack der zu der Stimmung passte. Nach meiner Meinung einer der schlechtesten Filme der je gedreht wurde. Da gibt es wirklich besseres. Auch eine andere Besetzung hätte das alles nicht retten können. Wobei ich mich immer eines Besseren belehren lasse.

Unser Fazit

Ein B-Movie über ein Ehepaar und unheimliche Ereignisse in einer Nacht.

Anschauen und danach sofort einäschern. Psychothriller? Nichts für actionverwöhnte Nerven. C-Movie

(Spielemagazin.de)

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Release 2010-06-02
Studio HMH Hamburger Medien Haus
Publisher HMH Hamburger Medien Haus
Alterseinstufung Freigegeben ab 16 Jahren
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