Wenn du in den vergangenen Monaten das Kinoprogramm verfolgt hast, dürfte dir ein Titel ganz besonders aufgefallen sein: Die scharfsinnige Gesellschaftskomödie „Extrawurst“ hat sich seit ihrem Start im Januar zu einem Dauerbrenner in den Lichtspielhäusern entwickelt. Wie nun bekannt wurde, hat der Film die Marke von zwei Millionen Besucherinnen und Besuchern in den deutschen Kinos überschritten. Damit zementiert die Produktion ihren Status als bislang erfolgreichster deutscher Kinofilm des laufenden Jahres. Für den Verleiher Studiocanal markiert dieser Meilenstein zudem den bislang größten Erfolg einer deutschen Lokalproduktion in der Geschichte des Unternehmens.
Prominente Besetzung und bewährtes Comedy-Handwerk Der Erfolg des Kinofilms basiert auf einer Vorlage, die sich bereits auf den Theaterbühnen als Publikumsmagnet erwiesen hat. Die Bühnenkomödie stammt aus der Feder der Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, die sich im deutschen Fernsehen mit Formaten wie „Stromberg“, „Pastewka“ und „Ladykracher“ einen Namen gemacht haben. Für die filmische Umsetzung zeichnet Regisseur Marcus H. Rosenmüller verantwortlich, der dem Publikum durch Inszenierungen wie „Trautmann“ oder „Pumuckl und das große Missverständnis“ bekannt ist.
Auch das Ensemble vor der Kamera ist namhaft besetzt: Erstmals überhaupt agieren Hape Kerkeling („Kein Pardon“, „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“) und Christoph Maria Herbst („Der Spitzname“, „Der Buchspazierer“) gemeinsam in einem Filmprojekt. An ihrer Seite spielen Fahri Yardim („jerks.“, „Schock“), Anja Knauer („Pumuckl und das große Missverständnis“) und Friedrich Mücke („Das Kanu des Manitu“, „Ballon“). In weiteren Rollen sind unter anderem Gaby Dohm („Die Schwarzwaldklinik“) und Milan Peschel („Beckenrand Sheriff“, „Doppelhaushälfte“) zu sehen.
Starke Partner und breite Verwertung Auch Monate nach dem offiziellen Kinostart im Januar zeigt der Film keine Ermüdungserscheinungen. Während „Extrawurst“ vereinzelt noch auf den regulären Leinwänden der Lichtspielhäuser läuft, sorgt er aktuell vor allem im Rahmen von Open-Air-Kinovorstellungen im gesamten Bundesgebiet für gut gefüllte Ränge. Darüber hinaus ist der Titel inzwischen auch im Home Entertainment erhältlich, womit er auch dem Publikum abseits der Kinosäle zugänglich gemacht wird.
Produziert wurde die Komödie von der Firma Lieblingsfilm, die in der Vergangenheit bereits Werke wie „Rubinrot“, „Beckenrand Sheriff“ oder „Trautmann“ realisierte, zusammen mit Studiocanal („Woodwalkers“, „Der Buchspazierer“). Als Koproduktionspartner war ARD Degeto Film beteiligt. Gefördert wurde das Projekt durch mehrere Institutionen, darunter die Film- und Medienstiftung NRW, die Filmförderungsanstalt (FFA), der FilmFernsehFonds Bayern sowie Nordmedia.
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