Ein Ueberlebenskampf in den Alpen
Im Mittelpunkt der Handlung steht die Ärztin Hanna, gespielt von Nina Hoss. Ihr bisheriges Leben gerät vollständig aus den Fugen, als sie sich mit einer ansteckenden Krankheit infiziert. Da sie als Trägerin des Virus eine Gefahr für ihre Mitmenschen darstellt und zur Überträgerin wird, erfährt sie gesellschaftlichen Ausschluss und verliert alles, was ihr einst wichtig war.Um der Stigmatisierung zu entkommen, wählt Hanna den Rückzug in die alpine Wildnis. In der rauen Natur der Berge schlägt sie sich als Einzelkämpferin durch und versucht, eine neue Form der Existenz aufzubauen. Ihre Einsamkeit findet jedoch eine Wendung, als sie auf eine junge Frau trifft, die ebenfalls zu den Ausgegrenzten dieser Gesellschaft gehört. Hanna beschließt, sich der jungen Frau anzunehmen. Gemeinsam fassen die beiden Ausgestoßenen einen gewagten Plan: Sie wollen die Alpen in Richtung Süden überqueren, in der Hoffnung, dort einen Ort zu finden, an dem ein Leben in Freiheit möglich erscheint.
Hochkaraetige Besetzung und erfahrene Crew
Für die Inszenierung dieser alpenländischen Geschichte konnte Mariko Minoguchi ein prominentes Ensemble gewinnen. Neben Hauptdarstellerin Nina Hoss, die zuletzt in internationalen Produktionen wie 'Tár' sowie in Filmen wie 'Barbara' oder 'Hedda' überzeugte, übernimmt Precious Mariam Sanusi eine zentrale Rolle als Hannas junge Weggefährtin. Sanusi machte zuvor unter anderem durch prägnante Auftritte in den Filmen 'Fuchs im Bau' und 'Joy' auf sich aufmerksam. Zum weiteren Schauspiel-Ensemble gehört die österreichische Darstellerin Barbara Petritsch ('Die Nacht der 1000 Stunden').Auch hinter der Kamera setzt das Projekt auf erfahrene Kreative der deutschsprachigen Filmbranche. Die Kameraführung übernahm Felix Pflieger, der bereits bei Produktionen wie 'Allegro Pastell' und 'Tarantella' hinter der Linse stand. Das Szenenbild wurde von Marie-Luise Balzer gestaltet, die unter anderem durch ihre Arbeit an dem gefeierten Drama 'Systemsprenger' sowie dem Spielfilm 'Yunan' bekannt ist.
Produziert wird 'Die andere Seite' von der Trimafilm unter der Leitung der Produzenten Trini Götze und David Armati Lechner. Regisseurin Minoguchi gehört selbst dem Künstlerkollektiv von Trimafilm an. Als Koproduktionspartner zeichnen die österreichische Rundfilm (Produktion: Constanze Schumann und Thomas Kiennast) sowie der Bayerische Rundfunk (BR) in Zusammenarbeit mit Arte verantwortlich. Gefördert wurde die rund 106 Minuten lange Produktion von zahlreichen Institutionen aus Deutschland und Österreich, darunter die Filmförderungsanstalt (FFA), der Deutsche Filmförderfonds (DFFF), die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) sowie das Österreichische Filminstitut (ÖFI+) und Cine Tirol.


Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!