iPad, iPhone und iPod sind wahrlich eingeschlagen wie eine Bombe.der leider im vergangenen Jahr viel zu früh verstorbene Steve Jobs und sein Milliardenunternehmen Apple Spam mit der Markteinführung dieser neuen Geräte nicht nur etwas mehr Technik in unserer Welt gebracht, sondern ein neues Lebensgefühl erschaffen. dementsprechend verwundert es nicht weiter, dass scheinbar jeder ein iPhone besitzt oder doch zumindest darüber nachdenkt sich eines zu beschaffen. Im Rahmen dessen ist auch ein ganzer neuer Markt entstanden: Apps. Diese kleinen, oft kostenlosen, mitunter aber kostenpflichtigen Applikationen lassen sich schnell herunter laden, installieren und erweitern so den Funktionsumfang des Endgerät mit meinen nützlichen, mal sinnlosen Programmen.
Spiele entwickeln für iPad, iPhone und iPod touch
Klar und verständlich schafft der Autor es, einen guten Gesamtüberblick zum Thema Spiele programmieren zu geben. Diese Art des Leitfadens bietet tatsächlich alles, was es braucht, um die ersten eigenen Schritte als Programmierer zu wagen und ist darüber hinaus auch noch verständlich und übersichtlich gehalten. In Schritt für Schritt Abläufen bleibt kaum eine Frage offen und dem Leser wird so sehr schnell klar, was möglich ist und was eher in den Bereich der Utopie gehört.
Klar und deutlich aufgelistet sind die ersten Schritte in CALayer, übergehend zu CAEAGLLayer. Hervorzuheben sind dabei die anschaulichen Beispiele, welche das Gelesene sehr nachvollziehbar und verständlich machen. Auch das Thema OpenGL wird zur Genüge und in aller Breite erörtert, egal ob im Bereich von 2D oder 3D Spielen. Dabei zeigt der Autor eine eigene Herangehensweise an den Bereich OpenGL und nutzt nicht nur einfach stumpf die Vorlagen von Apple. Gerade in dieser Art von Kreativität zeichnet sich das vorliegende Buch aus.
Der einzige Haken an der der ganzen Sache: Ohne Kenntnisse in Objective-C kommt man sich als Leser verloren vor. Das ist andererseits jedoch verständlich, denn der Autor setzt dieses Wissen beim Leser als gegeben voraus und behandelt es nur in einem Schnelldurchlauf. Immerhin geht es darum Spiele zu entwickeln, was nicht der erste Schritt in die Programmierkunst sein sollte.



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