Spiele » Reviews

Just Cause 2 Review

Spektakuläre Stunts und große Explosionen im Inselparadies-Test


28.05.2010  Cyran  9 Likes  0 Kommentare 
Bereits zum zweiten Mal dürfen wir das Inselparadies von Just Cause besuchen und diesmal soll es noch abgefahrener werden, das versprechen zumindestens die Entwickler. Ob der Titel jedoch mehr zu bieten hat als spektakuläre Stunts und große Explosionen, klären wir im folgenden Test. Einen ruhigen Urlaub auf der Insel wird es auf jeden Fall nicht geben.

Große Explosionen und kleine Persönlichkeiten
Bereits zu Beginn des Spiels zeigt Just Cause 2 was es drauf hat. Wir kämpfen uns durch eine Raffinerie und lassen diese anschließend in grellen Farben in Flammen aufgehen. Die Explosion stellt die Belohnung für einen unserer ersten Aufträge dar, und die hat verdammt viel Spaß gemacht. Also schon zu Beginn erwartet uns eine spannende Mission mit spektakulärer Inszenierung. Ein idealer Start, wie man ihn sich nur wünschen kann. Rico Rodriguez und seine Hintergründe sind anfangs noch verschleiert und die Story wird erst später beziehungsweise im Verlauf des Spiels näher vorangebracht und Hintergründe erklärt.

Natürlich ist ein harter Hund wie Rico Rodriguez nicht wegen den schönen Landschaften und der schnellen Autos auf der Insel Panau. Hier geht es nämlich um knallharte Intrigen und Missionen. Rico hat nämlich den Auftrag seinen ehemaligen Mentor zu finden und zu töten, ein vermeintlich einfacher Auftrag, der schnell erledigt werden dürfte, aber natürlich entpuppt sich der Auftrag als schwieriger - wie immer bei Actionspielen also. Ehe man sich versieht, landet man dann Genre-typisch auch schon zwischen den verschiedenen Parteien und muss sich für eine Fraktion auf längere Hinsicht entscheiden.

Die Qual der Wahl - welche Fraktion unterstütze ich?
Auf längere Sicht muss man sich also zwischen den verschiedenen Fraktionen entscheiden, die jedoch allesamt den bisherigen Diktator "Baby" Panay vernichten wollen. Verschiedene Partien also, die unseren Rico entweder umwerben oder unter Beschuss nehmen, je nach Spielverlauf kann nämlich beides passieren. Und das ist natürlich sehr spannend, wäre es nicht so langweilig umgesetzt. Oft wandern wir alleine durch die großen Landschaften, um kleine Nebenaufgaben zu erledigen, ohne das Gefühl Teil von etwas Großem zu sein. Rico soll ein großer Macher sein? Für uns war er zeitweise eher die Frau für alles, die jeden kleinen Auftrag erfüllen muss.

Ein sehr wichtiger Aspekt bei Just Cause 2 ist das Verdienen von Geld, schließlich brauchen wir ständig neue Waffen und Vehikel, die sich natürlich nur mit hart verdienten Dollar bezahlen lassen. Alle Rambos können jetzt aufhorchen, schließlich dürfte das Folgende ein wahrer Segen für sie sein: Jedes Zerstören eines Gebäudes oder das Demolieren einer Infrastruktur wird im Spiel belohnt; denn dadurch steigt das Chaos, wodurch immer bessere Gegenstände auf dem Schwarzmarkt zur Verfügung stehen. Alles explodieren zu lassen, lohnt sich also wirklich.

Grafik und Sound
Grafisch spielt Just Cause 2 auf einem sehr hohen Niveau. Auf der wunderschönen Insel verbringt man gerne seine Zeit, schließlich sind die grafischen Leistungen dieses Spieles sehr gut. Insgesamt warten 1000 Quadratkilometer auf unseren Helden - ein frei zugängliches Areal also. Doch nicht nur die Größe ist beachtenswert, auch der Detailreichtum, den die Entwickler eingearbeitet haben, kann sich sehen lassen. Es gibt verschiedene Klimazonen wie beispielsweise hohe Gebirgsketten und langläufige Wüstenregionen. Eine Insel voller Überraschungen! Zusätzlich kommt noch der dynamische Tag-Nacht-Wechsel, was der Atmosphäre zusätzlich zuträglich ist. Grafisch also ein wahrer Augenschmaus, der sich vor der Konkurrenz nicht verstecken muss.

Aber auch für die Ohren gibt es was. Die Geräusche sind satt und realitätsnah, hohle oder gar stumpfe Geräusche, die überhaupt nicht passen, scheint es nicht zu geben, das ist natürlich ein enormer Pluspunkt. Auch die Synchronsprecher können größtenteils überzeugen, wobei die Charaktere im Spiel sowieso meist blass bleiben. Das wichtigste Geräusch in diesem Spiel, die Explosionen und Schussgeräusche, sind auf jeden Fall super und das ist schließlich das Wichtigste.

Unser Fazit

Spektakuläre Stunts und große Explosionen im Inselparadies-Test

Wer gerne mit Waffen verhandelt, sich über Explosionen wie ein kleines Kind freuen kann und trotzdem in seiner Freiheit eingeschränkt werden möchte, der sollte sich Just Cause 2 auf alle Fälle holen, schließlich vereint es alle guten Tugenden der Actionspiele, mit kleinen Schwächen natürlich, ist im Grunde aber ein sehr guter Titel und ein umfangreicher dazu.

Cyran (Spielemagazin.de)

Wie wir bewerten. Mehr zum Thema Transparenz.

Spielemagazin-Wertung: 85%
Einzelwertungen
Gameplay
82
Grafik
87
Sound
84
Steuerung
86

Fehler gefunden? Melden.

Dieser Artikel kann Affiliate-Links enthalten, die mit gekennzeichnet sind. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich dadurch nichts, auch nicht am Preis, aber du unterstützt damit dieses Projekt. Dieser Beitrag wurde mithilfe generativer KI erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr zum Thema Transparenz.
Weiterleitung zu YouTube in neuem Fenster
Werbung
Plattformen Linux, PC, PS3, X360
Release 23.03.2010
Links
Alterseinstufung USK ab 18 Jahren – Für weitere Informationen klickenPEGI 18 – Für weitere Informationen klickenESRB Mature 17+ – Für weitere Informationen klicken
Werbung

Game Pass

Jetzt bestellen!

Captain
Hallo aus dem Rheinland! von Captain am 24.08.2026 18:10
candicelia
Hallo aus dem Rheinland! von candicelia am 24.08.2026 17:41
Captain
Letzte Updates an SPIELEMAGAZIN von Captain am 22.08.2026 12:59
Captain
Letzte Updates an SPIELEMAGAZIN von Captain am 19.08.2026 21:05
Captain
Letzte Updates an SPIELEMAGAZIN von Captain am 18.08.2026 20:21