Pünktlich zum Saisonstart der nordamerikanischen Eishockeyliga (NHL) hat EA Sports das passende Game auf den Markt gebracht, mit dem auch die Hockeyfans an der PS3 das Eis kräftig glühen lassen und nach dem Stanley Cup jagen können. Der neueste Teil der hochgelobten "NHL"-Reihe kommt im Vergleich zu den Vorjahren mit einigen Neuerungen daher, bleibt sich selbst jedoch auf sehr hohem Niveau treu.
NHL 11
Das Spielprinzip von "NHL 11" ähnelt anderen Sportspielen von EA: Der Benutzer kann zwischen einer Karriere als Spieler und/oder als Manager seines Clubs wählen. Er darf Trainingsintensitäten festlegen, Spieler kaufen und verkaufen oder Verträge verlängern. Dafür stehen dem Benutzer diverse Karten zur Verfügung, die er zunächst sammeln muss, um sie als Trumpfkarte auszuspielen. Zudem lässt sich in altbekannter Weise die Mannschaft auf dem Eis lenken und das Spiel nach eigenen Wünschen dirigieren. Besonders interessant ist einmal mehr die "Be a Pro"-Technologie, bei der der Benutzer in die Rolle eines NHL-Stars schlüpfen oder seine eigene Karriere starten kann.
Ziel des Ganzen ist es, sein zuvor ausgewähltes Team über die Saison zu führen und bestmöglich abzuschneiden. Ebenso sollte immer die Zukunft im Auge behalten werden, da man endlos viele Saisons spielen kann. Es ist somit taktisches und finanzielles Geschick gefragt. Wer sich keine Fehler erlaubt, kann sein Team zu Ruhm und Ehren führen. Seine Kräfte kann man dabei alleine oder im Multiplayermodus mit Freunden messen. Wer weitere Herausforderungen braucht, der kommt im aufgerüsteten Onlinemodus auf seine Kosten.
Das Eis ist heiss!
Die Steuerung überfordert Anfänger sicherlich, prägt sich aber bei mehrmaligem Spielen von selbst ins Gedächtnis ein. EA hat zwar weitere Steuerungselemente eingebaut, um etwa beim Bully mehr Möglichkeiten zu haben. Jedoch lassen sich auch diese Tastenbelegungen sehr schnell erlernen und stellen mit ein wenig Übung kein Problem mehr dar.
Beim Sound hat sich EA nicht lumpen lassen. So dröhnt von den Zuschauerrängen in manchen Hallen ein wahres Inferno auf das Eis, gemischt aus Rufen und Trommeln. Dazu gibt der Stadionsprecher die aktuellsten Infos durch und zwei Kommentatoren plaudern munter über das Spiel. Dass letztere nur auf Englisch verfügbar sind, stört wenig. Die Gesamtstimmung, zu der erneut ein packender Soundtrack die Grundlage liefert, überzeugt auch diesmal.
Auch an der Grafik lässt sich wenig kritisieren. Im Vergleich zu den Vorjahren hat EA seinen hohen Standard noch erweitert und stellt mittlerweile eine Grafik zur Verfügung, die anderen Sportspielen weit voraus ist. Einzig die etwas leblos wirkenden Zuschauermassen trüben das Gesamtbild etwas.




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