Men of War: Vietnam wirft den Spieler sofort ins Kriegsgeschehen. In diesem taktischen Spiel in Echtzeit sind die einzigen Männer, die der Spieler befehligt, die die er zu Beginn der Map bekommt. Zwar wird einem die Erstellung einer Basis erspart, allerdings ist der Verlust eines einzigen Truppenmitgliedes bereits ausgesprochen ungünstig. Mit dieser Tatsache wird der Spieler bereits zu Beginn des Spieles konfrontiert. Nachdem der halbe Zug im wahrsten Sinne des Wortes ausgelöscht wurde, bleibt der Spieler mit nur vier Einheiten zurück. Danach folgt die Warnung, dass die Wahnsinnige, die soeben die Männer des Zuges getötet haben zurück kommt um ihre Arbeit zu vollenden. Flieht die Gruppe innerhalb der nächsten Sekunden nicht in den Wald, war es das auch schon gewesen.
Das Beste ist in diesem Fall, dass diesem Geschehen kein Tutorial vorangeht. Viele haben sowieso kein Interesse an den Tutorials, allerdings scheint es bei Men of War: Vietnam mehr als nötig zu sein. Das Spiel ist recht komplex und die Kamerasteuerungen sind überall und nirgends auf der Tastatur verteilt.
Der Spieler muss sich, das ganze Spiel hindurch, mit einer kleinen Einheit durch ganze Armeen von Feinen kämpfen. Dies fordert leider nicht nur das strategische können der Spieler, sondern auch die Ausdauer für ständiges Sichern und Neuladen der Missionen.
Abgesehen davon hat der Spieler als Kommandeur eine ganze Menge an Dingen zu regeln. Der Spieler bestimmt wer welche Waffe trägt und wie viele Granaten die Gruppenmitglieder tragen. Außerdem muss stets ein Blick auf die Gesundheit und verbleibende Munition, der Truppe geworfen werden. Auch während diversen Feuergefechten muss auch der Rest der Truppe in Deckung sein. Der Spieler hat also eine ganze Menge zu managen.






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