"Och nö, nicht schon wieder ein Jewels-Klon!". Das waren meine ersten Gedanken als ich mein Exemplar von "Magic Elements" auf meinem Schreibtisch wiederfand. Nur eine Sache konnte mein Interesse wecken: "Spannende Kombination aus 3-Match und Aufbau-Spiel!". Ehm, wie jetzt? Aber da wars schon geschehen, die Zellophan-Hülle der Verpackung aufgerissen und der Silberling im DVD-laufwerk verschwunden. Wie Magie...
Magic Elements
Über das Spielprinzip von "Jewels" a.k.a. "Magic Elements" braucht man ja kaum noch etwas zu sagen. Es geht darum mehrere Kugeln gleicher Farbe miteinander zu verbinden, so dass sich die Formation auflöst und ein warmer Punkteregen aufs Konto strömt. Bei "Magic Elements" klickt man dazu einfach auf eine der farbigen Kugeln und zieht dann mit der Maus zur nächsten gleichfarbigen Kugel weiter. Je länger die Kette, desto besser, denn neben Gold gibt es auch rote Juwelen als Belohnung für besonders lange Kombinationsketten. Mit der Zeit kommen genretypisch immer mehr Hürden dazu. Die Kugeln sind eingemauert und müssen erst befreit werden, die spielentscheidenden goldenen Kugeln müssen zunächst von Silber zu Gold gemacht werden und so weiter...
Spannend ist dann schon die Möglichkeit sich mit den erspielten Ressourcen und Preisen ein kleines Königreich aufzubauen. Denn mit den erspielten Boni kann man später auf einer Landkarte ein Dorf errichten, Brücken über den nahegelegenen Fluss errichten, aus den kleinen Holzschuppen später richtige Burgen entstehen lassen. Eine interessante Ergänzung eines bewährten Spielprinzips, welches dann (trotz eines ziemlichen Barts) doch zu gefallen weiß. Ein bisschen "Sucht" spielt also mit...
Optisch präsentiert sich das Spiel zweigeteilt: Das eigentliche Spiel, also die Kombination der Kugeln, ist technisch sehr schön in Szene gesetzt worden. Die Kugeln sind sind interessant gestaltet, die Animationen sind detailliert und wissen zu gefallen. Leider kann der Baumodus hier nicht ganz mithalten und bietet eine etwas pixelige Ansicht des eigenen Königreichs. Die mittelalterliche Hintergrundmusik passt dafür wieder gut zum Spiel und rundet den guten Gesamteindruck ab.



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