Lohnt sich der Kauf?
Das grundlegende Spielprinzip hat sich nicht verändert. Noch immer werden die "Charaktere" - die berühmten riesigen Kampfroboter, die wie eine Art Anzug getragen werden - vom Spieler gesteuert und bilden nach wie vor das Grundgerüst des Spiels. Betätigt man die X-Taste, führt der Roboter die jeweilige Basis-Attacke aus. Während dieser Basis-Attacke kann dann im passenden Augenblick die Y-Taste gedrückt werden, damit wird eine Charge-Attacke aufgeladen. Jede Attacke, die auf diese Art herbeigeführt wir, ist auf ihre Art und Weise individuell und unterscheidet sich in ihrem Aussehen und ihrer Wirkungsweise von anderen Angriffen. Mit der A-Taste kann zusätzlich der Boost ausgelöst werden, welcher dafür sorgt, dass das Alter Ego des Spielers eine schnelle Bewegung ausführt. Mit der RB-Taste kann ein Special-Move ausgeführt werden, dazu muss jedoch die entsprechende Leiste gefüllt sein. Spieler, die mit der Dynasty Warriors-Reihe vertraut sind, kennen das bewährte Prinzip.
Der erste Titel der Dynasty Warriors-Reihe hatte noch einen eigenwilligen Rock-Soundtrack, der das Spielgeschehen optimal untermalte und war heimlicher Star des Spiels. In dieser Hinsicht war der zweite Teil leider eine herbe Enttäuschung. Zu uninspiriert, zu langweilig, zu unpassend wirkte das Ganze. Nun stellt sich die Frage, die die musikalische Untermalung im dritten Teil ausgefallen ist. Fans der Reihe können aufatmen. Der Soundtrack ist besser, als man sich das in seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können, sogar der erste Teil kann noch einmal überboten werden. In Bezug auf die Grafik hat sich im Laufe der letzten Jahre leider so viel nicht getan, was aber zu verschmerzen ist, denn die war bei den Vorgängern schon gut und schmälert den Spielspaß nicht.





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