Armada 2556 ist ein rundenbasiertes Weltraumstrategiespiel, das einiges richtig aber auch vieles falsch macht. In unserem Spieltest verraten wir euch auch wieso und weshalb.
Armada 2526 - Strategie im Weltraum
Als Anführer eines der 12 Sternenvölker müsst ihr dessen Überleben sichern und im Wettstreit mit den anderen Rassen die Vorherrschaft in der Galaxis erstreiten. Jede Rasse hat bestimmte Rasseneigenschaften. So ist die Menschheit mit einem allgemeinen Forschungsbonus gesegnet und muss dafür Nachteile bei der Hyperspace und Psi-Foschrung in Kauf nehmen. Man kann auch eine Rasse als Vorlage wählen und unter Berücksichtigung eines Punktesystems eigene Eigenschaften verteilen.
Anschließend geht es wie bei anderen Genrevertretern weiter. Vom Heimatplaneten werden Scoutschiffe und Archen zu anderen Planeten in Reichweite geschickt. Geeignete Planeten werden kolonisiert und mit Bauwerken versehen, die wiederum die Produktion und die Forschung ankurbeln. Dieses Prinzip setzt sich immer weiter fort und aufgrund der neu entwickelten Technologien könnt ihr später auch unwohnliche Welten kolonisieren, bessere Gebäude errichten und stärkere Schiffe bauen. Natürlich tauchen alsbald Gegner auf, mit denen ihr über das diplomatische Menü in Verbindung treten und Handels-, Forschungs- und Friedenspakte schließen könnt. Euch nicht wohl gesonnene Gegner greifen schnell zum Kriegsbeil und richten Angriffe gegen die nächstgelegenen Kolonien.
Das Spiel ist kurzweilig und kann die ersten Stunden durchaus fesseln. Allerdings fallen dem genreerfahrenen Spieler sofort einige Punkte auf, die den Spielspass senken. So ist der Forschungbaum recht lieblos gestaltet und die meistens Technologien steigen einfach in Stufen auf. Das Gleiche gilt für die Gebäude. Schade ist auch, dass die durchaus ansehnlichen Raumschiffe nicht selbst gestaltet oder zumindest ausgerüstet werden können. Dies wirkt sich spielerisch auf die Raumschlachten aus, die dadurch kaum taktischen Tiefgang entwickeln.



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